Was Video kann: Videonale.14

Kunstfell, Casting und große Kunst: In Bonn startet heute die Videonale.14.



Seit 1984 verwandelt sich das beschauliche Bonn regelmäßig in eine Hochburg für Video-Künstler und -Fans. Damals von einer Gruppe Studenten gegründet, waren auf der Videonale, die zu den ältesten Videokunstfestival weltweit gehört, im Laufe der Zeit große Namen wie Dara Birnbaum, Marcel Odenbach und Bill Viola vertreten. Und auch in diesem Jahr ist das Programm ausgezeichnet.

Aus mehr als 2.000 Einsendungen wurden eine Ausstellung und ein Videoparcours zusammengestellt, die die aktuell interessantesten Positionen zeigen.

Die Arbeit »Casting Jesus« von Biennale-Künstler Christian Jankowski ist ebenso dabei wie Charles Fairbanks »Flexing Muscles« über eine populäre mexikanische Form des Wrestlings oder Hito Steyerls »In Free Fall« in dem auf einem kalifornischen Flugzeugfriedhof eine ökologische Katastrophe ihren Lauf nimmt …

Highlights sind zudem die Retrospektiven von Avantgarde-Legende Kenneth Anger, der hochpersönlich vor Ort ist und von Video-Art-Pionier Gary HillDarüber hinaus gibt es Performances, Künstlergespräche, Diskussionen und – neben der Ausstellung im Kunstmuseum Bonn – erstmals einen Videonale-Parcours, der sich durch die Bonner Innenstadt zieht.

Das gesamte Programm der Videonale.14 (15.2. – 7.4.) finden Sie hier.

 

Abb. oben: Frances Scholz, Episodes of Starlite I-V, 2011/2012, One channel video, 50 min, Courtesy the artist




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