Porträt: Illustrator Benedikt Rugar


PAGE gefällt …: Illustrationen von Benedikt Rugar. Das 12. Sushi ist raus. Mit einem schrägen Cover lockt das Nachwuchskompedium des Art Dirctors Club für Deutschland zum Blättern. Wer sich mehr über die erfolgreich prämierten Jungkreativen informiert, wird auch seine Illustrationen stoßen. Benedikt Rugar hat für Sushi die Gewinner portraitiert. Zur Zeit studiert er

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PAGE gefällt …: Illustrationen von Benedikt Rugar. Das 12. Sushi ist raus. Mit einem schrägen Cover lockt das Nachwuchskompedium des Art Dirctors Club für Deutschland zum Blättern. Wer sich mehr über die erfolgreich prämierten Jungkreativen informiert, wird auch auf seine Illustrationen stoßen. Benedikt Rugar hat für Sushi die Gewinner portraitiert. Zur Zeit studiert er noch an der Kunsthochschule Berlin Weißensee Visuelle Kommunikation. Mit seinen cartoonartigen Stil hat er aber bereits für »Brandeins« und »Der Freitag« Artikel gestaltet.

Name Benedikt Rugar

Location Leben und Arbeiten in Berlin.

Web www.benediktrugar.de
www.thebambamcollective.blogspot.com

Start Meine erste Station war die Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Dort studierte ich Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Illustration. Nach einem kurzen Gastsemester an der Universität der Künste Berlin, zog es mich ganz in Hauptstadt und ich wechselte an die Kunsthochschule Weißensee.
Seit drei Jahren produziere ich zudem mit Freunden Zines und Druckgrafiken. Unsere Truppe nennt sich »The BamBam Collective«.

Stil Eine klare Linie und die Ausdruckskraft schneller, dynamischer Zeichnungen. Obwohl ich selbst kaum Comics lese, kann man sicher eine Affinität zum Cartoon-Stil erkennen. Neben Zeichnungen und Animationen entstehen ab und zu Siebdrucke für selbstproduzierte Zines-Cover und Poster.

Lieblingsmotive Ich glaube, schon als Kind war ich extrem fasziniert von organischen, fliessenden Formen. Der riesen Grießberg, der im Märchen das Schlaraffenland versperrt und durch den man sich komplett hindurch fressen muss, um hineinzukommen, war schon damals eine meiner Lieblingsgeschichten. Später waren es menschliche Körperteile, die meine Motive bestimmten. Im Allgemeinen greife ich viel auf die Formenvielfalt der Natur zurück.

Technik
Den Computer benutze ich eher selten. Ich arbeite lieber mit Tusche, Marker und Bleistift. In meinen Zeichnungen und Animationen versuche ich, bewusst einen gewissen Grad des ursprünglichen Entwurfes zu erhalten. Gerade dieses Raue und Impulsive lassen eine Zeichnung lebendig werden. In der Animation ist das sicher schwieriger, da der Film erst am Computer entsteht und die Linie meistens mittels Vektoren korrigiert wird. Daher benutze ich beim Animieren gerne digitale Stör-Effekte und behalte kleine Fehler bei, damit die Filme sich dem Charme einer analogen Zeichnung annähern.

Inspiration Das zeichnerische Experimentieren und der damit verbundene Zufall sind für mich wichtige Momente der Inspiration. Meist sind es Details in Skizzen, die ich interessant finde und die ich dann bewusst versuche, auszuarbeiten. Neben dem Einfluss des Zeichenprozesses an sich sind unsere extrem visuell orientierte Kultur und das Auseinandersetzten mit Arbeiten andere Zeichner und Künstler als Inspirationsquelle für mich.

Kunden Brandeins Magazin, sushi, Bella triste, der Freitag, Kulturamt Frankfurt am Main, Queeristan Amsterdam, Gagarin Records, Raum für Projektionen, Le petit mignon


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