Dämonen sind ausgestorben?

Keineswegs, sie treiben ihr Unwesen auch im Zeitalter der Vektorillustration immer noch.



Bekanntlich verfolgen jeden von uns seine ganz persönlichen Dämonen … Mit raffiniert-einfachen Vektorillustrationen stellt der Schweizer Künstler Anton Bruhin das ganze Spektrum der Spezies dar: Aus runden Modulen, in deren Mitte jeweils ein leuchtender Punkt steht und die an Kettenglieder denken lassen, formt er immer wieder neue dämonische Porträts.

171 davon sind in dem bei Edition Patrick Frey erschienenen Buch »Dämonen« zu sehen – böse und gefährliche, verschmitzte, listige und witzige, mächtige und kleine, aber gemeine, rüpelhafte, in aller Gruseligkeit ein wenig unbeholfen wirkende, eigentlich ganz sympathische, fast schon niedliche usw.

Dabei haben die Vektordämonen etwas durchaus Uriges, erinnern sie doch an die Schweizer Fasnacht, wo holzgeschnitzte Masken sich mit Outfits aus schwarzen Ziegenfellen paaren. Auch die uralten Fasnachtsdämonen warten ja mit einer ganz besonderen Form des schwarzen Humors auf. Anton Bruhin hat sie nun digital wieder auferstehen lassen – in einem wunderschönen Buch.

Anton Bruhin: Dämonen
Mit Texten von Michel Mettler
Gestaltung Marietta Eugster
Gebunden, 368 Seiten, 171 Farbabbildungen
18 × 22,5 cm
52 Euro
ISBN: 978-3-906803-30-2
Edition Patrick Frey, Zürich


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