Begehbare Schrift: Shape My Language

Ein Wald aus Buchstaben von Bruno Maag.



Ganz hineingehen kann man in ihn, bis einen nichts anderes mehr umgibt als Buchstaben, gedruckt auf transparente Plastikplättchen, die von der Decker hinunterbaumeln und 13 verschiedene Schriften aus dem Hause Bruno Maag zeigen.

Wie in einem Nebel erscheinen sie durch das milchige Plastik, hinten blinkt eine wunderbar geformte Type aus dem osteuropäischen Zeichensatz der Tondo, vorne schaukelt die Serifenbetonte Lexia, daneben die gemütlich runde Aller.

Und auch wenn man die Installation im Londoner Design Museum verlässt, bleibt man ganz in der Welt der Schrift. An den Wänden sind Bilder des ambitionierten Font-Projekts Ubuntu angebracht. Die Open-Source Plattform arbeitet daran, Usern die Buchstaben jeder in der Welt geschriebenen Sprache bereit zu stellen – und versorgt im moment bereits drei Milliarden Nutzer. Und während die groß aufgezogenen Buchstaben zum Staunen einladen, kann man selbst Teil der Installation und der Ubutu Community werden: Fügt man seinen twitter posts @shapemylanguage an, werden ausgewählte Tweets im Ubuntu Font im Museum projiziert.


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