MindRDR: Londoner Agentur entwickelt Gedankensteuerung

Während die Diskussion um Sinn und Unsinn von Wearables anhält, hat die Londoner Digitalagentur This Place den mini-Computer Google Glass um eine Gedankensteuerung erweitert.



Während die Diskussion um Sinn und Unsinn von Wearables anhält, hat die Londoner Digitalagentur This Place den Mini-Computer Google Glass um eine Gedankensteuerung erweitert.

MindRDR heisst die Anwendung, die Google Glass mit einem Gerhirnwellen-Sensor verbindet. Auf der Stirn des Users platziert, erkennt der Sensor zwei Befehle, »Ja» und »Nein».

Als Zustimmung werden starke Hirnströme interpretiert, die durch reges Denken entstehen, geringe Hirnaktivitäten werden als «Nein» verarbeitet. Dusan Hamlin, CEO der britischen Agentur, geht davon aus, dass die Hirnaktivitäten in Zukunft detaillierter ausgelesen werden können.

Als Anwendungsfall haben Hamlin und sein Team das Aufnehmen und Weiterleiten von Fotos getestet. Zum Aufnehmen des Fotos muss der User seine Hirnströmea aktivielren, beispielsweise durch Rückwärtszählen. Erreicht die Hirnaktivität ein vordefiniertes Ausmaß, wird dies von einem EEG-Biosensor des Herstellers Neurosky, der über Bluetooth mit Google Glass kommuniziert, regisriert und als Befehl an die App weitergeleitet. Aktiviert der User seine Hirnströme ein zweites Mal, wird die Aufnahme über Facebook geteilt.
 
Die Software MindRDR steht auf GitHub als Open Source-Programm zur Verfügung.


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