PAGE online

Figma: Aufbau und Organisation von Designkits

Apples Designkits in Figma zeigen, wie man mit einer einfachen Hierarchie für Übersichtlichkeit sorgt

SaaS-Tools für Designsysteme, Figma – Bibliotheken für die effektive Entwicklung von Apple-Apps Eine logische und gut nachvollziehbare Organisa­tion der Assets ist die Grundlage für effiziente Abläufe beim Brandmanegment. Klassische Systeme bestehen aus Guidelines, die beschreiben, wie man das Brand- oder Corporate Design verwendet, doku­men­­tiert und weiterentwickelt. Zusätzlich finden sich dort Regeln oder Prinzipien für die Verwendung der Gestaltungselemente wie Logo, Farben und Typogra­fie sowie die technische Umsetzung.

Generell sollten Design- und Brand-Management-Systeme sämtliche relevante Medienformate wie Vi­deos, Dokumente, PDFs oder Grafikdateien unterstützen. Einige Lösungen bieten zudem fortschrittliche Prototyping- und Kollaborationsfunktionen für die brandkonforme Softwareentwicklung.

Aus diesem Grund hat sich das auf digitales Produktdesign spezialisierte O/M Studio aus San Francisco vor rund drei Jahren für Figma entschieden. »Online-Kol­la­bo­ration im Browser war für uns eines der wichtigs­ten Kriterien. Man muss nichts herunterladen und kann sofort einsteigen. Das ist für alle Beteilig­ten sehr zu­gänglich und effizient«, freut sich Benjamin Meszaros, CXO bei O/M Studio.

Figma Bibliotheken für die effektive Entwicklung von Apple-Apps

Apple veröffentlichte im Juni erstmals offizielle Designkits für das neue iOS und iPadOS 17, für macOS Sonoma sowie für visionOS in Figma. Aufgebaut sind sie alle gleich: Sie starten mit einem Cover, enthalten der Reihe nach Komponenten, Templates, Farb- und Material- sowie Typo-Guides – eben alles, was man benötigt, um Apps für Apple-Produkte zu gestalten.

SaaS-Tools für Designsysteme, Figma – Bibliotheken für die effektive Entwicklung von Apple-Apps

Um die einzelnen Komponenten im System gut auffindbar zu machen, empfiehlt sich eine Hierarchie mit nicht mehr als zwei Ebenen. Beispielsweise enthalten die Designkits von Apple in Figma auf der übergeordneten Ebene zunächst die Kom­po­nen­ten, Templates, Text- und Farbpaletten, Texturen ­so­wie Prinzipien. Auf der Ebene darunter befinden sich dann die einzelnen Dateien.

Wichtig ist eine aus­gereifte Suche, denn Mitarbeitende in Agenturen und Unternehmen benötigen permanent unterschiedliche Assets und Medien und haben alle in­dividuelle Suchgewohnheiten. Viele Systeme bieten verschiedene Technologien von der Metadaten- über die Volltextrecherche bis hin zur Mög­lich­keit, nach der Bildauflösung, nach bestimmten Far­ben oder nach Duplikaten zu suchen.

Ratgeber: SaaS-Lösungen für Designsysteme

Cloudbasierte Softwares sind ideal, um Brandportale für Kunden aufzusetzen und zu managen. In folgenden Artikeln zeigen wir, wie Agenturen und Unternehmen mit verschiedenen SaaS-Lösungen ihre Designsysteme managen

Produkt: eDossier »Kunde und Kreativer So klappt es mit der Kollaboration«
eDossier »Kunde und Kreativer So klappt es mit der Kollaboration«
Kollaboration, Co-Creation, Kundenbindung: In vier Etappen zur guten Kundenbeziehung

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren