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Bye-bye Photoshop, InDesign & Co?

Was Kreative an den Adobe-Tools nervt …

Spätestens seit dem Kauf von Macromedia 2005 führte im Print- und Webdesign kaum ein Weg mehr an Adobe vorbei: Die damals wichtigen Tools des Konkurrenten – Dreamweaver, Shockwave/Flash, FreeHand – gingen in Adobe-Produkte ein. Das vormals von fast allen Profis genutzte Layoutprogramm Quark XPress hatte zu diesem Zeitpunkt schon viele Anwender an InDesign verloren – eine Entwicklung, die sich über die folgenden Jahre beschleunigte. Dieses Quasi-Monopol im Bereich Kreativsoftware wurde dann noch verstärkt durch den kontinuierlichen Ausbau der Adobe-Bewegtbildprogramme Premiere und After Effects, während sich andere Anbieter wie Apple aus dem professionellen Markt für Schnitt und Effektbearbeitung zurückzogen.

Unbehagen machte sich in der Kreativszene aber erst breit, seit Adobe ihre Tools nicht mehr einzeln oder als Suite zum Kauf anbietet, sondern nur noch im Abonnement innerhalb der Creative Cloud – und auch das erst mit einer gewissen Verzögerung: Denn viele Freelancer, aber auch Agenturen oder Verlage arbeiten noch mit einer der letzten Kaufversionen. Doch dürfte damit bald Schluss sein: Betriebssystemupdates – vor allem die von Apple – machen den Weiterbetrieb älterer Software schwierig bis unmöglich. Nach und nach müssen also alle in das Abomodell wechseln – oder sich nach Alternativen umschauen.

»Der Branchenprimus hat vergessen, was Gestalter wirklich brauchen«

Catharina Besold, Designerin und Beraterin bei team m&m werbeagentur in Augsburg

Veraltet, kaum noch interessante Neuerungen

In der Tat gibt es bereits eine ganze Reihe von Kreativen, die es mit anderen Tools versuchen. Dazu gebracht hat sie nicht nur Adobes Vertriebsmodell (mit einem Monatspreis von ungefähr 60 Euro ist die gesamte Creative Cloud nicht mal besonders teuer), sondern auch die etwas schleppende Produktpolitik: Vorbei sind die Zeiten, in denen sich Adobes Softwareentwickler jedes Mal etwas Neues einfallen ließen, um die Kunden zum teuren Umstieg auf die aktuellste Version zu bewegen. Bei vielen Anwendungen (Lightroom, Photoshop, Illustrator) ist seit der Umstellung auf CC wenig passiert. Adobe kümmert sich insgesamt mehr um das Drumherum: die Integration der Tools, die Lizenzierung von Schriften und Stockmaterial, den Datenaustausch innerhalb der Creative Cloud. Alles nicht schlecht – aber vielleicht nicht das, was sich Kreativprofis vorrangig wünschen.

Besonders Illustrator steht häufig in der Kritik. Zu langsam, zu umständlich, geringe Kompatibilität zu Photoshop. »Der Branchenprimus hat vergessen, was Gestalter wirklich brauchen«, sagt Catharina Besold, Designerin und Beraterin bei team m&m werbeagentur in Augsburg. »Illustrator ist mit seiner Menüführung veraltet«, erklärt sie. »Die Anforderungen haben sich verändert. Heute müssen sich Agenturen mit hoher Qualität in einem kleinteiligen Markt behaupten. Da kommen die Adobe-Tools nicht mehr mit.« Dass die Creative Cloud auch den Content verwalten kann, hilft ihr – wie vielen anderen – nicht. Zumal mit dieser Entwicklung die Abhängigkeit vom Konzern aus San José noch einmal deutlich zunehmen dürfte.

Mit welcher Software Grafikdesigner, Fotografen, Illustratoren, Web- und Motion Designer Photoshop, Illustrator, InDesign, Premiere, After Effects und Co ersetzen, welche Vorteile die Adobe-Alternativen bieten und wie die neuen Workflows in der Praxis aussehen – all das steht in PAGE 05.18. Darin geht es um die Alternativen Affinity Photo, Affinity Designer, Quark XPress 2018 oder Nuke. Ebenso wird Sketch erwähnt. Dazu gibt es dann Beispiele und wir haben Kreative nach ihrer Meinung gefragt.

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Produkt: eDossier: »Workshop: Animierte GIFs erstellen«
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Serielle GIFs im Loop mit Photoshop und Illustrator: So geht's

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Sehr ich genauso wie Georg. Artikel gelesen. Zeit verschwendet.

  2. Das habe ich auch gerade gedacht.

  3. Ihr nähert euch mit dieser Geschichte den Methoden von Adobe. Nicht gut!

  4. Als Antwort auf Georgs Kommentar:

    Lieber Georg,
    auch wir möchten PAGE online nutzen, um die Inhalte der gedruckten PAGE-Ausgabe zu kommunizieren. Stimmt, dies ist somit eine Self-Promotion für einen redaktionellen Beitrag im Heft.
    Wir nehmen Deine Kritik aber gerne auf.

    Viele Grüße,
    Deine PAGE Redaktion

  5. ……Werbung, Werbung, Werbung……….ist ja OK, aber dann verkauft das doch nicht als relevante Information!
    Nicht EINE alternative zur Adobe CC wird in dem “Beitrag” (=Werbetext für’s neue PAGE-Heftchen)
    genannt. Da fühlt man sich echt verarscht.

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