Grafikdesign

Das klassische Berufsbild des Grafikdesigners umfasst zunächst die Gestaltung alles Gedruckten von Logos, Visitenkarten, Flyern, Stickern und Plakaten sowie Aufstellern und Verpackungen über CD-/DVD-Cover und -Booklets bis hin zu Katalogen, Zeitschriftenlayouts und Buchpublikationen. Ebenso Illustrationen, Typografie, Geschäftsausstattungen und Corporate Designs gehören je nach individuellem Schwerpunkt zum Leistungsportfolio. Es gibt Spezialisten und Generalisten, die Akteure – die Berufsbezeichnung Grafikdesigner ist nicht geschützt – kommen aus allen Gesellschaftsschichten und gestalten für alle gesellschaftlichen Gruppen und Akteure.

Durch die Einführung des Desktop Publishing (DTP) erlebte der Beruf in den 1980er bis 1990er Jahren die erste tiefgreifende Veränderung. In den Redaktionen und Werbeagenturen wichen die Leuchttische Computern – mit dem technischen Wandel setzte nicht nur eine zunächst schmerzliche Rationalisierung in den Grafikabteilungen, Reproanstalten und Druckereien ein, sondern auch ein erfreulicher kreativer Schub für sämtliche Printpublikationen (Stichwort Demokratisierung durch DTP).

Der Natur nach arbeitete die Berufsgruppe stets eng mit der Druckindustrie zusammen – seit dem Zuwachs im Bereich der Neuen Medien in den 1990er Jahren kamen weitere berufliche Allianzen und Kooperationen hinzu. Letztere versetzten der Berufssparte einen neuen Schub; wer früher noch vor der Wahl stand, sich zwischen einem Studium des Grafik- respektive Kommunikationsdesigns oder der Illustration zu entscheiden, der steht heute vielleicht vor der Wahl zwischen Webdesign, User Experience– oder Game Design.

Flat Design – alles nur Mode

Jeden Monat setzt sich Professor Jürgen Huber exklusiv für PAGE mit einem aktuellen Corporate Design Thema auseinander. Heute: Logo-Design – räumlich oder flächig?

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Wandschmuck für Gameboys

... und für Gamegirls, versteht sich. Der neue Siebdruck in der «edition rikiki» in Kooperation mit dem Düsseldorfer Grafikbüro OPEN STUDIO.

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Rio 2016: Die olympischen Piktogramme

Das Komitee von »Rio 2016« hat die offiziellen Piktogramme der Olympischen Spiele bekannt gegeben. Sie basieren auf dem Font, der speziell für »Rio 2016« entwickelt wurde.

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Agenturporträt: vonSüden

PAGE gefällt ...: Designstudio vonSüden aus Berlin, in dessen großartig klaren Arbeiten Präsenz und Typografie ihren großen Auftritt haben.

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Typografischer Adventskalender

Wer keine Lust auf vorgefertigte Adventskalenderlösungen hat ist mit dem typografischen Gechenkpapier von Angelo Stitz und Elena Braun gut bedient.

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Schwarz-weisse Plakate – der Katalog

Für den Katalog zu seiner Ausstellung »100 Schwarz-Weiß-Plakate« zeichnete Boris Brumnjak jedes einzelne der Ausstellungsstücke nach. Wir verlosen fünf Exemplare des besonderen, kleinen Katalogs.

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Buchdesign, das begeistert

Auch in Deutschland ist gutes Buchdesign für den Buchhandel möglich. Das beweist Herburg Weiland mit der neuen Webseite »Books we made«.

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PAGE Portfolio des Monats: Stefan Zimmermann

Stefan Zimmermann liebt es zu spielen. In seiner Freizeit klassische Gesellschaftsspiele, als Gestalter mit Farben und Formen. Leuchtend und abwechslungsreich ist das Corporate Design für die »Internationalen Spieltage SPIEL«, genauso wie seine Darstellung des Plastikmülls in den Weltmeeren oder die Verheißungen der Elektromobilität, die er in sonniges Gelb übersetzt.

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Agenturporträt: Langesommer

PAGE gefällt ...: Langesommer, Atelier für Grafikdesign und Typografie aus Berlin, das auf bestechende Klarheit setzt und die Ausdruckskraft von Schrift.

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Musik + Grafikdesign

Vom LP-Cover zum iTunes-Thumbnail: Grafikdesign fürs Musikbusiness scheint immer unsichtbarer zu werden – wird es dadurch auch unwichtiger? Wir haben für Ausgabe 12.13 bei Gestaltern nachgefragt. Hier weitere Antworten und Bilder.

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Alles neu: Relaunch der Szene Hamburg

Radikal und etwas Eighties: Andreas Homann hat das Stadtmagazin SZENE Hamburg redesignt. Wir sprachen mit ihm über den großartigen neuen Look und über Tendenzen im Editorial Design.

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Agenturporträt: Komet

PAGE gefällt ...: Komet, Agentur aus Bern, die Rechtsanwälte zeigt, wie man sie sonst nicht kennt, sich wilde Frisuren ausdenkt - und mit der Soirée graphique alljährlich die Gestaltung feiert.

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Kalender für Junk Food- und Roboter-Freunde

Zwei Illustratoren und 55his haben Kalender für 2014 gestaltet, in denen man Junk Food – oder Roboter – satt bekommt.

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Neue Agentur: Arndt Benedikt

Die Gestalter Falko Ohlmer und Felix Groß machen gemeinsame Sache und haben die Agentur Arndt Benedikt gegründet.

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Playing Arts: Kartenspiel kreativer Asse

Kunterbuntes Pokern: 54 internationale Illustratoren und Designer gestalten Kartenspiel.

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Weiche Schrift

Augenzwinkernde Reminiszenz an Wackelpudding – und an Salvador Dalí ...

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Soiree graphique 2013

Endlich allen zugänglich: Die sechste Soirée graphique findet online statt.

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Porträt: Pascal Behning

PAGE gefällt ...: Illustrationen und Infografiken von Pascal Behning, die eine bestechende Klarheit ausstrahlen und dabei so so komplex wie intelligent sind.

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