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Women in Soccer: Brand Identity jenseits von Klischees

Die New Yorker Agentur Butter hat für das Netzwerk »Women in Soccer«, das sich für Frauenfußball und für Gleichberechtigung im Sport einsetzt, ein Corporate Design und eine Website entwickelt.

Courtney Levinsohn war Kapitänin des Frauenfußballteams an der University of California, Berkeley, ist Sportberaterin und auf Mentaltraining spezialisiert – und setzt sich seit Jahren für Gleichberechtigung im Sport ein.

Deshalb hat sie das gemeinnützige Netzwerk Women in Soccer gegründet, das auf vielfältige Weise – politisch und beruflich, durch Kontakte, Weiterbildungen, Informationen und Beratung – Frauen im Fußball und in allem Bereichen, die damit zu tun haben, unterstützt.

Die New Yorker Kreativagentur Butter hat Women in Soccer, kurz WIS genannt, mit einem Branding versehen, das, ganz wie die Organisation selbst, jenseits von Klischees angesiedelt ist.

Trikots, Sammelkarten und Mannschaftswappen sind die Grundlage für ein Designsystem, das im knalligem Grün und Lila und dazu im Schwarz und Weiß, ganz so wie Fußbälle es sind, den Sport in neuem Stil zeigt.

Und das jenseits von männlicher Fußball-Ästhetik mit prägnanten Wappen, Gold und anderen Herrschaftsinsignien, mit fetter Typografie und einer Dynamik, die auf Siegeswillen setzt.

Natürlich haben Frauen den auch. Darüber hinaus aber konzentriert sich das WIS-Erscheinungsbild auf das Spielerische und das Gemeinsame und setzt abseits von Prägnanz, auf feine Linien, auf die Bewegungen über das Feld und auf eine Dynamik, die sich auch durch Schnelligkeit und Geschick auszeichnet.

Mit flirrenden Mustern, viereckigen Ballmustern und einem Cursor, rund wie ein Ball,  zeigt Women in Soccer mit einem eigenen und uniquen Stil, dass die Fußballerinnen nicht dem Weg ihrer männlichen Kollegen folgen, sondern ihren ganz eigenen gehen.

 

 

 

Produkt: PAGE 3.2018
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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Das gleiche dachte ich auch 😉

    Mir gefällt der Brand. Sehr grafisch und vor allem anders. Das trauen sich ja leider nicht viele.

  2. Finde ich wirklich sehr schick!
    Ob es tatsächlich ein so “uniquer” Stil sein muss oder ob man den Stil auch als “einzigartig”, “einmalig”, “alleinig, “individuell”, “persönlich” oder “eigen” bezeichnen könnte sei mal dahin gestellt. Vielleicht ist das auch ein Zitat. Ich weiß es nicht. Aber es geht ja ums Design und das finde ich gut!

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