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Typografisch und mitreißend: Vierphasige Kampagne für das Konzerthaus Berlin

Klassisch anders: So heißt es jetzt im Konzerthaus Berlin – und das mit der neuen Chefdirigentin Joana Mallwitz und einer Neupositionierung und Kampagne von The Goodwins, die einen jungen, modernen und spannenden Neustart verspricht.  

Joana Mallwitz ist der neue Star in Berlin. 37 Jahre jung und eine Überfliegerin, seit sie mit 13 Jahren beschlossen hat, Dirigentin zu werden. Sie wurde Frühstudentin und trat mit 19 am Theater in Heidelberg ihre erste Stelle als Kapellmeisterin an.

Wie glücklich man in Berlin darüber ist, dass man diesen Coup gelandet hat und sie als Chefdirigentin für das Konzerthaus gewinnen konnte, zeigen die Plakate, die seit Monaten ihr Gesicht überall in Berlin zeigen.

Sie sind Teil einer vierphasigen Kampagne der Berliner Agentur The Goodwins, die das Konzerthaus Berlin mit dem neuen Markenauftritt umfassend neu positionieren.

Ganz zugeschnitten auf Joanna Mallwitz ist er, die erste Frau, die dort Chefdirigentin ist und zudem junge Mutter, Fan von Liegestützen, von Fantasybüchern wie R.F.’s Babel – und gefeiert für ihren Schwung und ihre Leidenschaft.

Und diese durchziehen auch Kampagne und Corporate Design.

»Klassisch anders« heißt es jetzt über das Konzerthaus am Gendarmenmarkt mit seinem dynamischem Logo.

Und dazu »Ballungsraum der Euphorie« in starker und leuchtend roter Typografie samt Fotografie eines Publikums, das wie bei einem Popkonzert aufgesprungen ist, »Kollektiver Kontrollverlust« oder »Und du denkst, du hast schon alles gefühlt« in strahlendem Gelb.

Joanna Mallwitz selbst ist hingegen in den unterschiedlichsten Posen zu sehen, ausgelassen lachend, selbstbewusst und den Taktstock begeistert und expressiv schwingend. Da kann man gar nicht glauben, dass sie über sich selbst sagt, dass sie introvertiert sei.

Begleitet werden die Porträts von Slogan wie »Im Takt gegen den Strom« oder »Gänsehaut kennt keine Grenzen«.

Vor allem aber auch soll die Kampagne klar »Offenheit für alle vermitteln, zeigen, dass Musik gesellschaftliche Grenzen zu überwinden vermag und das Konzerthaus zu einem Ort der großen Gefühle machen«, sagt Maurice Pfleiderer von The Goodwins. »Die neue Markensprache, die den Beginn einer neuen Ära des Konzerthauses einläutet, ist daher vor allem kraftvoll, laut und facettenreich – so wie Berlin selbst.«

Alles wird extremer, aggressiver, explosiver, heißt es in einem Casefilm zu Bildern von Waldbränden, Krawallen und Krieg. »Und was macht das Konzerthaus Berlin? Ist offen für alle und setzt auf die Kraft der Gegensätze, die einzigartige Wir-Kultur.«

Und das auch das wird in der Typografie sichtbar, in der verschiedene Schriften, Schnitte und Stärken aufeinandertreffen, Serif auf Serifenlos, kursiv auf Standard, Normal auf Bold.

Bereits das Antrittskonzert von Joana Mallwitz im September wurde euphorisch gefeiert, der Erfolg scheint garantiert. Auch derjenige der Kampagne.

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