Wir bleiben Bochum!

Die neue Ausgabe des Spielzeitmagazins des Schauspielhauses Bochum stellt sich an die Seite der Opelaner, blickt nach Europa – und Detroit.



 

 

Seit vier Jahren – und seit der Intendant Anselm Weber das Schauspielhaus Bochum übernahm – arbeitet die Düsseldorfer Agentur Scheer für das Theater, entwickelte ein neues Corporate Design, in dem sie auf ein kleingeschriebenes b setzte, aus dem kämpferisch ein Stern herausbricht, und unterstrich von Anfang an, dass das Schauspielhaus sich selbst als »Stellvertreter der wirtschaftlichen Lage, Migration und der Umstrukturierung der Gesellschaft« sieht.

Durch den Kampf der Opelaner gegen die Werksschließungen und für ihre Arbeitsplätze ist Bochum jetzt genau von dieser Umstrukturierung betroffen und mit dem Motto der aktuellen Ausgabe des Magazins reagiert das Haus darauf. »This is not Detroit« heißt es, genau wie das internationale Kunstprojekt, das das Schauspielhaus an vier europäischen Standorten von Opel initiierte und in dem es um Visionen zur Zukunft von Stadt und Arbeit geht.

In dem neuen Spielzeitmagazin, ganze 148 Seiten dick, mit viel Fotografie, langen Textstrecken und Themen, die von den Stücken selbst, von Bochum-Star Herbert Grönemeyer, Angry Young Men bis zu Hans Fallada reichen, hat die Agentur Scheer prominente Mitstreiter gefunden, darunter den Fotografen Christian Rolfes, vom ADC 2011 zum Junior-Talent des Jahres gekürt, der »A Midsummer Night’s Dream« als moosig-grüne Fantasie inszenierte und den in Chicago lebenden Fotografen Dave Jordano, der durch seine Bilder der zerfallenden ehemaligen Autoindustrie-Metropole Detroit berühmt wurde.

»Wir bleiben Bochum!« heißt der Kampfspruch der Opelaner – und das Schauspielhaus schließt sich dem an.

 
Das ganze Magazin zum Durchblättern gibt es hier.


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