Hornbach macht auf Feminismus

Gewohnt knackig und auf den Punkt, mischt Heimat Berlin sich mit der Hornbach Herbstkampagne in die gerade schwelende Gender- und Feminismus-Diskussion ein.



Sagte Hornbach in der Sommerkampagne noch augenzwinkernd »Sorry« – und zwar dafür, dass es in dem Baumarkt so viele wahnsinnig günstige Angebote gibt, dass man unter der Last des Neuerworbenen fast zusammenbricht, knöpfen die Kreativen von Heimat Berlin sich jetzt die aktuelle Gender-Debatte vor.

Klar, dass es dabei weniger um Köpfchen, sondern mehr um den Vorschlaghammer geht. Und mit dem zeigt die Hauptdarstellerin, dass es längst auch Frauen in der Männer-Domäne Heimwerken gibt und zwar solche mit reichlich Kraft und der Fähigkeit, den Hammer zu schwingen.

Mit ihm legt sie gleich eine ganze Reihe scheinbar antiker Skulpturen, die Frauen bei Schuhe-Shopping, Hähnchen-Schultern oder Pole-Dance zeigen, flach, und schlägt sich schweißgebadet ihren Weg frei, auch wenn der noch durch eine Wand führt.

»Wir haben nie gesagt, dass es einfach ist« lautet abschließend das Hornbach-Manifest für die Heimwerkerin.

Gedreht hat den Spot, in dem stereotype Frauenbilder und rosafarbene Prinzessinnenträume gleichermaßen zu Bruch gehen, das preisgekrönte brasilianische Duo Jones+Tino, zu deren Kunden Nike, Leica oder Coca Cola gehören. Es ist die erste Arbeit der beiden Regisseure für den deutschen Markt.

Hier weitere Hornbach-Kampagnen von Heimat Berlin: Scheitern ist das neue Siegen; Sich handwerkerisch so richtig gehen lassen; Wie weit kann man mit Baumarkt-Werbung gehen?; So sieht bei Hornbach der Männerfrühling aus

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