Design für Yoga-Studios

Erscheinungsbilder von Yoga-Studios müssen altbacken und/oder esoterisch sein? Nein, wie dieses Studio aus Leipzig zeigt.



Wir wünschen uns weniger Lotos-Blüten und mehr gutes Design in der Yoga-Szene – zumal beides eigentlich perfekt zusammen passt, wie Sarah Schroeder findet. Im Leipziger Szene-Stadteil Plagwitz betreibt sie das Studio Mindt, wo sie Grafikdesign und Kurse fürs dynamische Vinyasa-Yoga anbietet.

Wie es dazu kam? »Ich habe in Stuttgart studiert, bei Meiré und Meiré in Köln in einer Agentur gearbeitet. Mit dem Umzug nach Leipzig kam die Selbständigkeit, ich teile mir das Studio mit meinem Freund und Partner, dem Künstler Pierre von Helden. Die Yoga-Stunden sind der perfekte Ausgleich, wenn man viel am Computer sitzt«, so Sarah Schroeder.

Die Erscheinungsbilder der meisten deutschen Studios einschließlich deren Räumlichkeiten seien allerdings noch deutlicher traditioneller angehaucht als etwa in den USA oder Australien, wo der Hype schon größer ist. »Grundsätzlich ist Yoga ja etwas Ästhetisches, es gibt tolle Fotografen, die sich auf das Thema spezialisiert haben. Zum Beispiel der Chilene Nicolás Ipiña, der an den coolsten Spots der Welt fotografiert. Außerdem kann Yoga den Denkfluss fördern und so Kreativität freisetzen.«

Wie sie selbst das Thema Yoga auffasst, ist vor allem auf ihrer Instagram-Seite zu sehen, denn ihre Website wird gerade überarbeitet. Mehr interessante Erscheinungsbilder von Yoga-Studios stellen wir in PAGE 6.2019 in einem großen Artikel übers Yoga-Branding detaillierter vor – mal mit Illustrationen, mal mit Fotos, mal bunt, mal minimalistisch gelöst.

Überschrift: »OM«.

 

Blick ins Yoga-Studio von Sarah Schröder, an der Wand eine Arbeit von Pierre von Helden

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