Was macht den Designer-Traumjob aus?

Gehalt? Kollegen? Freiheit? Designerdock hat rund 600 Designer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gefragt: Welche Kriterien sind für berufliche Zufriedenheit verantwortlich? Und welche definieren den Traumjob? Jetzt stehen die Ergebnisse der Umfrage fest.



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Gehalt? Kollegen? Freiheit? Designerdock hat rund 600 Designer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gefragt: Welche Kriterien sind für berufliche Zufriedenheit verantwortlich? Und welche definieren den Traumjob? Jetzt stehen die Ergebnisse der Umfrage fest.



Designerdock
, ein Netzwerk zur Personalberatung für die Kommunikationsbranche, wollte von Designern, Werbern und anderen Kreativprofis aus Deutschland, der Schweiz und Österreich wissen: »Welche Kriterien sorgen für Zufriedenheit am Arbeitsplatz und welche Kriterien definieren den neuen Traumjob?«. Knapp 600 Personen nahmen an der Umfrage teil – und sorgten mit ihren Antworten für einige Überraschungen.

Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Arbeit?

Aus der Umfrage geht hervor, dass die meisten Designer mit ihrer Arbeit zufrieden sind: 75 % aller Befragten sind mit ihrem aktuellen Arbeitsplatz sehr zufrieden oder zufrieden. 20 % geben an, unzufrieden oder sehr unzufrieden zu sein. Das Interessante: Freelancer sind mit ihrer derzeitigen Arbeitssituation am glücklichsten. Die Interpretation seitens Designerdock: »Das zeugt doch von einer gewissen wirtschaftlichen Stabilität, da diese Gruppe den größten Schwankungen unterworfen ist, und sich konjunkturelle Veränderungen relativ rasch auswirken.« In der Schweiz und in Österreich ist das nicht viel anders: Auch dort sind rund 2/3 der Befragten mit ihrem Job sehr zufrieden bzw. zufrieden.

Was sorgt für die Zufriedenheit?

Neben dem Arbeitsklima sind es laut der Umfrage vor allem die beiden Parameter »Interessantes Aufgabengebiet« (sagten 15 % der Befragten) sowie »Geregelte/Flexible Arbeitszeit« (12 %). Das Gehalt folgt erst an vierter Stelle.

Ist Weiterbildung wichtig?

Auf diese Frage antworten bei den Frauen 20,5 % mit »ja« – bei den Männern sind es nur 10,8 %.

Das Fazit von Designerdock:

»Die sehr hohe Zufriedenheit vieler Befragter mit ihrer derzeitigen Arbeitssituation spiegelt die derzeitigen Marktverhältnisse wider. Zur Zeit bewegen wir uns auf einem sogenannten Kandidatenmarkt, d.h. den Stellenangeboten stehen zu wenig Kandidaten gegenüber. Offensichtlich sind die Agenturen und Unternehmen auch sehr um eine gute Atmosphäre am Arbeitsplatz und um die Schaffung guter Entwicklungsmöglichkeiten bemüht. Vielleicht ein erstes Zeichen, dass sich Investitionen in das eigene ‘Employer Branding’ auszahlen und man erkannt hat, wie wichtig es ist, gute Talente zu halten und zu fördern.

Wie soll der Traumjob aussehen?

Die Umfrage zeigt: Kreativprofis wollen wieder Karriere machen. Für rund 30 % macht vor allem dieses Parameter den Traumjob aus. Auf Platz 2 folgt die »Reputation des Arbeitgebers«, auf dem dritten »Weiterbildungsmaßnahmen«. Auf weiteren Plätzen folgen »Arbeitsbedingungen« und »Möglichkeit, im Ausland zu arbeiten«.

Was ist wichtig bei einem Jobwechsel?

Als Antwort auf diese Frage nennen die meisten Befragten, nämlich 57,6 %, das Betriebsklima »sehr wichtig« und 28,2 % nennen es »wichtig«. Ebenfalls wichtig sind Weiterbildungsmöglichkeiten, Aufgabengebiet, und attraktive Zukunfts-Entwicklungsperspektiven – also ähnliche Faktoren, die für Zufriedenheit am Arbeitsplatz sorgen. Auch wichtig, aber weniger wichtig als die vorher genannten Faktoren finden die Befragten flexible Arbeitszeiten sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Der Grund dafür könnte jedoch sein, dass nur rund 21 % der Personen, die an der Umfrage teilgenommen haben, Kinder haben.

Interessant sind auch die Antworten auf die »Behauptungen« von Designerdock:

Viele Agenturen sind wie große Familien.
51,52 % der Befragten sagen »stimmt nicht«. 28,09 % der Befragten sagen »stimmt«.

In Agenturen wird härter gearbeitet als in Unternehmen.
57,96 % der Befragten stimmt dem zu. 23,43 % der Befragten stimmt dem nicht zu.

Gehaltserhöhungen bekommt man nur, wenn man danach fragt.
75,67 % der Befragten stimmen zu. 15,9 % stimmen nicht zu.

Wenn man weniger als 3 Jahre bei einem Arbeitgeber bleibt, macht sich das schlecht in meinem Lebenslauf.
Für 74,42 % der Befragten stimmt diese Aussage nicht. Das Problem des »job- hopping« wird demnach also immer unbedeutender. Nur für 10,2 % der Befragten stimmt diese Aussage.

Alle Ergebnisse der Umfrage – und die Interpretationen durch Designerdock – finden Sie hier. Unter anderem auch Informationen dazu, wo und wie Mitarbeiter der Kommunikationsbranche auf Stellensuche gehen.


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