Scoopcamp in Hamburg

Als spannende Veranstaltung für alle, die sich im weitesten Sinn mit Online-Journalismus befassen, erwies sich das gestrige, von dpa und hamburg@work veranstaltete Scoopcamp. Die erste Keynote kam von Adrian Holovaty aus Chicago, der den



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Als spannende Veranstaltung für alle, die sich im weitesten Sinn mit Online-Journalismus befassen, erwies sich das gestrige, von dpa und hamburg@work veranstaltete Scoopcamp. Die erste Keynote kam von Adrian Holovaty aus Chicago, der den Besuchern mit der Vorstellung seines Projekts EveryBlock neue Formen des hyperlokalen Datajournalismus vorführte. Für fünfzehn amerikanische Städte stellt EveryBlock Kriminalitätsstatistiken, Geschäftsneueröffnungen aus Melderegistern, amtliche Restaurantinspektionen et cetera so lokalisiert dar, dass man genau erfahren kann, was in der unmittelbaren Nachbarschaft abgeht. Sicher ein wegweisendes Konzept, denn auch Daten erzählen Geschichten.
Weitere spannende Redner waren etwa Wolfgang Blau, der vom Relaunch von ZEIT ONLINE berichtete und von den verstärkten Anstrengungen der Redaktion, die Seite zur Stätte anspruchsvoller Debatte zu machen. An Nachmittag gab’s dann diverse Workshops, wo etwa Marco Maas von 4=1 (bekannt durch das Grimme-preisgekrönte ZDF-Parlameter und Kalle Tewes von dpa-InfoActive darüber berichteten, wie sich über interaktive Infografiken Geschichten nicht nur erzählen, sondern überhaupt erst entdecken lassen. Das Parlameter zeigt zum Beispiel an, wie in persönlichen Abstimmungen jeder einzelne Abgeordnete gevotet hat. Heute, am zweiten Tag des Scoopcamps, gibt es einen Programmier-Workshop mit Adrian Holovaty.

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