Kreativbegriffe von A bis Z

Was ist eigentlich CSS? Was versteht man unter einem MVP? Was steckt hinter einem Service Blueprint? Und wofür nutzt man die Software Nuke? Die Antworten finden Sie in unserem stetig wachsenden Kreativ-Glossar!



 

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3D-Modeling beschreibt die Entwicklung einer mathematischen Repräsentation einer Oberfläche oder eines Objekts in drei Dimensionen mittels Software. Das Ergebnis nennt sich 3D-Model, den Entwickler beschreibt man auch als 3D Artist.

A

A/B-Testing ist eine Methode zur 
Bewertung zweier Website-Varianten. Dabei wird das Original gegen eine leicht veränderte Version getestet. Anhand 
der Nutzerreaktionen lassen sich Neuerungen bewerten und optimieren, bevor das komplette Angebot umgestellt wird.

Advertorials sind werbliche Texte, Bilder oder Videos, die von Werbekunden erstellt und dem redaktionellen Look einer Medien-
marke angepasst werden. Sie sollten stets als Werbeinhalt gekennzeichnet sein. Im digitalen Umfeld laufen sie auch unter der Bezeichnung Sponsored Content.

After Effects ist ein Compositing- 
und 2D-Animationsprogramm sowie 
Bestandteil der Creative Cloud von Adobe Systems. Mit After Effects 
lassen sich Filmaufnahmen mit computergenerierten Bildern und Effekten zusammenfügen. Die Benutzeroberfläche und Features sind eng an Adobes Bildbearbeitungssoftware Photoshop angelehnt.

Agiles Projektmanagement stammt aus der Softwareentwicklung und kommt zunehmend in Kreativagenturen und Unternehmen zum Einsatz. Es umfasst diverse Methoden wie Scrum und Kanban, die nicht auf ausführliche Planung zu Projektbeginn setzen, sondern auf adaptives Planen und schnelle Abstimmung.

Art Director/Artdirektor ist eine Berufsbezeichnung für einen erfahrenen Grafiker, meist in leitender Funktion. In der gängigen Karrierefolge in Agenturen geht ihm die Position des Junior Art Directors voran, meist folgt ihm der Titel Creative Director.

Atomic Design ist eine Methode für die iterative Entwicklung umfangreicher Websites. Der 2013 von Brad Frost vorgestellte Gestaltungsansatz funktioniert anhand von fünf Ebenen. Man gestaltet zuerst die kleinsten anzunehmenden Einheiten und designt daraus nach und nach größere Teile der Webseite, bis die finale Seite steht. Die Einheiten sind folgendermaßen definiert: Atome, Moleküle, Organismen, Templates und Pages. Das Prinzip ist relativ aufwendig und daher eher für große Projekte geeignet.

Audience Development beschreibt die Erschließung neuer Zielgruppen sowie die Bindung bestehender Leser und Nutzer einer Medienmarke mithilfe von Persona-Entwicklung, SEO, Tracking, Datenanalyse und anderen Methoden.

Augmented Reality (AR) lässt sich mit »Erweiterte Realität« übersetzen. Augmented Reality bezeichnet die erweiterte Realitätswahrnehmung über technische Mittel, die alle menschlichen Sinne ansprechen können. Computergestützt werden in Echtzeit Ergänzungen zum tatsächlich stattfindenden Geschehen dargestellt –
etwa auf dem Smartphone eingeblendete Informationen zur realen Umgebung. Dies geschieht zum Beispiel durch Apps, die die durch die Smartphone-Kamera aufgezeichnete Umwelt mit digitalen Layern erweitern. Ein populäres Beispiel ist das Handygame »Pokémon Go«, das in der nächsten Umgebung virtuelle Fantasie-
wesen anzeigt, die man einfangen muss.

Augmented Virtuality (AV) bezeichnet Interfaces in virtuellen Umgebungen, die durch reale Objekte erweitert werden.
Briefing bezeichnet eine Kurzeinweisung in ein Projekt oder die Beschreibung der Aufgabenstellung. Es bildet die Basis für die Zusammenarbeit zwischen einem Auftraggeber und einer Kreativagentur.

Autodesk Flame ist ein Softwareprogramm für visuelle 3D-Effekte sowie Compositing, Editing und Finishing. Es wurde unter anderem bei der Produktion von Hollywood-Blockbustern wie »Avatar« oder »Life of Pi« eingesetzt.

 

B

Bluetooth Low Energy (BLE) ist eine Funktechnik, mit der sich Geräte in einer Umgebung von etwa zehn Metern kabellos vernetzen lassen. Im Vergleich zum klassischen Bluetooth verbraucht BLE weniger Strom und verursacht geringere Kosten.

Brand Equity/Markenwert bezeichnet den monetären Wert einer Marke. Er stellt – im Gegensatz zu Immobilien, Patenten oder Mitarbeiterpotenzial – den immateriellen Wert es Unternehmens dar. Der Markenwert lässt sich mit verschiedenen Modellen bestimmen, denen jeweils eigene Bewertungsschemata zugrunde liegen – eine einheitliche Definition gibt es nicht. Die Analyse des Markenwerts und seiner Schwankungen ist wichtig für die strategische Markenführung.

Branding/Markenmanagement umfasst alle Maßnahmen für den Aufbau und die Weiterentwicklung einer Marke. Hauptziel des Brandings ist es, eine Leistung oder ein Angebot von den Wettbewerbern abzugrenzen und Produkte oder Dienstleistungen als die besten im Markt zu positionieren. Entscheidend für ein erfolgreiches Branding ist die richtige Brand Strategy.

Business Case beschreibt ein bestimmtes Geschäftsszenario, das es auf seine Rentabilität zu untersuchen gilt. Es dient der konkreten Darstellung und Abwägung der angenommenen finanziellen und strategischen Auswirkungen einer Investition.

Business Model Canvas ist eine Methode zur Dokumentation oder Neuentwicklung eines Geschäftsmodells. Sie besteht aus einer Vorlage, in die man Elemente wie Wertversprechen, Infrastruktur, Zielgruppe und Zahlungsströme einträgt.

Business Owner sind Mitarbeiter eines Unternehmens mit unmittelbarer Verantwortung für einen Geschäftsbereich, unter anderem für das Budget. Sie sind meist 
im Management angesiedelt und vertreten die Interessen des Konzerns.


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C

Cascading Style Sheets (CSS) ist eine Beschreibungssprache für digitale Dokumente und zusammen mit HTML eine der aktuellen Kernsprachen des Web. Sie wird kontinuierlich weiterentwickelt. Vorlagen für Gestaltungselemente wie Typografie, Formulare und Buttons bietet das freie CSS-Framework Bootstrap.

Cinema 4D ist eine 3D-Software von Maxon für 3D-Modelling, Animation und Rendering. Aufgrund ihrer einfachen Bedienbarkeit und Schnelligkeit gehört 
sie zu den von professionellen Motion
Designern meistgenutzten Tools.

City-Light-Poster oder -Plakate sind Werbeträger in der Kategorie Außenwerbung. Sie sind eingeglast und werden 
von hinten beleuchtet. In Deutschland gibt es sie seit Mitte der 1980er Jahre.

Co-Creation/kollaboratives Arbeiten bedeutet, dass Agentur und Auftraggeber gemeinsam ein Produkt 
oder einen Service entwickeln, etwa in interdisziplinären Workshops mit Teilnehmern aus verschiedenen Abteilungen und Hierarchiestufen des Unternehmens.

Compositing bezeichnet das Zusammenführen mehrerer Bildelemente, etwa Computeranimationen und Realfilm, 
zu einem Gesamtbild. Es findet bei der Postproduktion eines Films statt.

Computer Generated Imagery (CGI) ist der Sammelbegriff für am Rechner erstellte Bilder und Grafiken, meist in 3D, die in Print, Film, Webanwendungen oder Games eingesetzt werden. Sie können statisch oder dynamisch sein. Gängige CGI-Programme sind unter anderem Maya, 3ds Max, ZBrush und After Effects.

Content ist ein Sammelbegriff für Informationsinhalte, unabhängig vom Trägermedium – Print, Online, Video et cetera.

Content Editor bezeichnet einen klassischen Redakteur, der über große Themenkompetenz verfügt und eng mit Autoren arbeitet. Der Beruf verschmilzt zunehmend mit dem des Transaction Editors und deckt damit auch Analyse- und Marketing-Know-how mit ab.

Content Goals sind Ziele, die Transaction Editors mit redaktionellen Inhalten verfolgen. Zu ihnen gehören Reach (Reichweite), Conversion (Leadgenerierung oder Abverkauf) und Visibility (Position der Inhalte auf Suchmaschinenseiten). Ob diese Ziele erreicht werden, messen die Transaction Editors mithilfe von Tools wie Google Analytics, Searchmetrics und Tracking-Links.

Content Manager verantworten die Strategie und Planung von Inhalten für Websites und erstellen diese zum Teil auch. Das Aufgabengebiet geht zunehmend in dem des Transaction Editors auf.

Content Marketing ist eine Marketingtechnik, die mit informierenden, beratenden und/oder unterhaltenden Inhalten die Zielgruppe ansprechen soll, um sie von einem Unternehmen, von dessen Produktangebot oder einer Marke zu überzeugen. Im Unter-
schied zu Werbeanzeigen sind Content-Marketing-Inhalte nicht vornehmlich werblich, sondern bieten den Nutzern einen Mehrwert. Sie stellen keine bezahlte Werbung auf fremden Kanälen dar (Paid Media), sondern werden auf unternehmenseigenen Websites und Social-Media-Kanälen ausgespielt (Owned Media).

Content Planner ist eine vom Ebner Verlag entwickelte App, mit der Redaktionen Inhalte planen, um sie zielgerichtet zu produzieren und auszuspielen. Die Nutzer müssen für jeden Inhalt Keywords, eine Persona und ein Content Goal festlegen, Minimum Information Units definieren sowie deren Ausspielung über verschiedene Kanäle planen.

Content-Strategie bezeichnet den Plan, der der Ausspielung von Inhalten über verschiedene Kanäle und Medien zugrunde liegt. Dieser orientiert sich an Erkenntnissen über die Bedürfnisse, Vorlieben und Verhaltensweisen der für den Absender relevanten Zielgruppen.

Corporate Branding bezeichnet die Entwicklung einer konsistenten Unternehmensmarke unabhängig 
von einzelnen Produkten. Die Pflege
 und Weiterführung der Marke nennt man Brand Management.

Corporate Design ist ein Bestandteil der Corporate Identity eines Unternehmens und umfasst das gesamte Erscheinungsbild. Neben dem Logo gehören 
dazu Farben, Typografie sowie bestimmte Gestaltungsraster und -stile. Das Corporate Design findet Anwendung auf sämtlichen Kommunikationsmitteln eines Unternehmens, wie Geschäftspapieren, Printanzeigen, Verpackungen, Websites oder Werbespots.

Corporate Font ist eine Schrift, die eigens für ein Unternehmen oder eine Marke gestaltet wurde und in der Regel nur für diese verwendet werden darf. Diese sogenannte Hausschrift ist ein wichtiger Bestandteil des Corporate Designs. Prominente Beispiele sind etwa die Corporate Fonts von Mercedes-Benz, Marlboro oder Nivea. Manchmal kommt es vor, dass ein Unternehmen seine Hausschrift zum Verkauf freigibt, wie etwa Sony 2017 den Font SST.

Corporate Identity ist das strategische Konzept, das sämtliche Identitätsfaktoren eines Unternehmens vereint, wie Philosophie, Kultur, Verhalten, Kommunikation und Erscheinungsbild. 
Die Kombination all dieser Elemente prägt das Gesamtbild eines Unternehmens in der Öffentlichkeit.

Corporate Language beschreibt den charakteristischen und individuellen Sprachstil und -gebrauch eines Unternehmens oder einer Marke. Sie ist als sprachliche Identität ein wichtiger Faktor der Corporate Identity.

Corporate Publishing beschreibt die journalistisch aufbereitete interne sowie externe Informationsübermittlung eines Unternehmens über alle Kommunikationskanäle hinweg. Neben Endkunden gehören auch Mitarbeiter, Zulieferer oder Aktionäre zu den Zielgruppen der permanenten oder periodisch erscheinenden Kundenzeitschriften, Unternehmensblogs oder Social-Media-Profile. Man nennt diese Unternehmensmedien auch Owned Media.

Corporate Social Responsibility (CSR) ist ein Schlüsselbegriff aus der Unternehmensethik. Er betrifft die gesellschaftliche Verantwortung, die Unternehmen über gesetzliche Bestimmungen hinaus übernehmen. CSR steht für verantwortliches unternehmerisches Handeln im eigenen Markt und reicht von ökologisch relevanten Aspekten über die Mitarbeiterpflege bis zum Austausch mit relevanten Interessengruppen.

Customer/User Journey bezeichnet die Phasen, die ein Kunde durchläuft, bevor 
er sich für (oder gegen) den Kauf eines Produkts oder Services entscheidet. Diese »Reise« umfasst sämtliche Berührungspunkte (Touchpoints) eines Kunden mit einer Marke – analog und digital, direkt und indirekt. Die Visualisierung der Customer Journey – Mapping genannt – hilft bei der Entwicklung eines neuen Produkts oder Services. Eng verwandt sind Begriffe wie Use Case und User Story, die das Nutzungsszenario anhand eines fiktiven Nutzers durchspielen.

Creative Director ist eine leitende Position in Kreativagenturen. Als Creative Director leitet man ein Team von Kreativen an und zeichnet für das Ergebnis von Projekten sowie deren Präsentation vor Auftraggebern verantwortlich. Die nächste Karrierestufe, Chief Creative Officer, kurz CCO, ist meist die ranghöchste Position innerhalb einer Kreativabteilung.


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D

Data Literacy nennt man die Fähigkeit, Daten als Informationen lesen, interpretieren und weitergeben zu können. Gewisse mathematische und statistische Kenntnisse sind unabdingbar, um Zusammenhänge in Daten nachzuvollziehen
und Datenmengen als Informationsquelle nutzen zu können.

Data Visualists sind Informationsdesigner, die sich auf die Verbildlichung sehr großer Datenmengen spezialisiert haben. Ab einer bestimmten Größe kann man Datensätze nicht mehr händisch bearbeiten, weshalb Data Visualists mit technischen Methoden vertraut sein müssen, um die gesammelten Daten darzustellen: Sie programmieren zum Beispiel Websites, um die Daten individuell zu verbildlichen. Das Ergebnis sind verständliche Datenvisualisierungen.

Datenjournalismus ist eine Unterkategorie des Journalismus, die Daten als Informations- und Inspirationsquelle für die Berichterstattung nutzt. Als Grundlage dienen Datenjournalisten hauptsächlich frei zugängliche Daten (»Open Data«), die 
von staatlichen Stellen oder Unternehmen erhoben wurden: beispielsweise Statistiken, Umfrage- und Forschungsergebnisse, wissenschaftliche Veröffentlichungen oder Geodaten. Durch die heutzutage sehr viel-
fältigen Möglichkeiten der Datengewinnung ist eine sehr große Menge an Daten vorhanden, die ständig weiter wächst und spannende Ansätze für Artikel bietet. Auch Data Leaks dienen als potenzielle Quellen.

Datenvisualisierungen stellen große Datensätze dar, meist mittels individuell programmierter Websites. Sie werden eingesetzt, wenn die gesammelten Daten so umfangreich sind, dass sie manuell nicht zu bearbeiten sind oder der Vorgang zu lange dauern würde. Eine Infografik basiert dagegen meist auf handverlesenen, kleineren Datensets. Datenvisualisierungen können Teile von Infografiken sein oder werden separat genutzt, um Informationen darzustellen.

Design Fiction ist eine Methode zur Visualisierung von Zukunftsszenarien, 
um mögliche Problemstellungen und Lösungsansätze für Design und Gesellschaft aufzudecken. Sie wird sowohl intern in Agenturen als auch bei Präsentationen vor Kunden eingesetzt.

Designmanagement ist eine Managementdisziplin, die die integrierte Leitung von Design auf der Geschäftsführungsebene eines Unternehmens anstrebt. Dies beinhaltet Prozess- und Projektmanagement, um kreative Prozesse zu steuern, sowie die Etablierung und Unterstützung einer kreativen Unternehmenskultur.

Design Manuals/Styleguides beinhalten sämtliche Angaben, die nötig sind, um ein Corporate Design über Jahre hinweg konstant gleich und unverwechselbar zu halten. Festgelegt werden zum Beispiel das Logo sowie Schriften und Farben. Waren Design Manuals früher in dicken analogen Ordnern zusammengefasst, sind sie heute zunehmend online für alle Dienstleister abrufbar, die kreativ für ein Unternehmen tätig werden. Aufgrund der ständigen Entwicklung neuer Kommunikationskanäle sind sie zunehmend flexibel gestaltet.

Design Sprints nennt man eine Methode, die unter anderem beim Design von Websites und Apps zum Einsatz kommt. Sie soll kleine Teams schnell voranbringen, um innerhalb kurzer Zeit gute Ergebnisse zu erzielen. Ein Design Sprint dauert fünf Tage: Der erste Tag dient dem Verstehen der Aufgabenstellung inklusive (Wettbewerbs-)Recherche, am zweiten Tag werden individuelle Lösungsansätze skizziert, am dritten Tag gemeinsam die besten Ideen ermittelt und gegebenenfalls kombiniert. Am vierten Tag entwickelt man Prototypen, die am fünften Tag von zukünftigen Nutzern getestet werden.

Design Thinking ist eine Methode, mit der man kreative Lösungen und Innovationen zielorientiert entwickelt. Durch interdisziplinäre Teams, einen iterativen, sprich in mehreren Schleifen ablaufenden Prozess und die Konzentration auf den Nutzer hilft sie dabei, praktikable Lösungen für alle Lebensbereiche zu finden. Die Methode ist eng mit der internationalen Design- und Innovationsagentur IDEO verknüpft, die sie Anfang der 1990er Jahre einführte. Seit einigen Jahren findet Design Thinking Einzug in Kreativagenturen und Unternehmen.

Desktop Publishing (DTP) ist das rechnergestützte Setzen von Dokumenten, die aus Texten und Bildern bestehen und später als Broschüren, Magazine, Bücher, Kataloge et cetera veröffentlicht werden. Es bezeichnet das visuelle Erstellen eines Layouts am PC mittels entsprechender Software (etwa Adobe InDesign) und die Ausgabe einer digitalen Druckvorlage.

Digital Native nennt man eine Person, die mit der Technik des digitalen Zeitalters aufgewachsen ist. PCs, Internet, Smartphones und Instant Messaging sind integrale Bestandteile ihres Lebens, was sie vom Digital Immigrant unterscheidet. Gemeinhin zählt man zu den Digital Natives alle nach 1980 Geborenen.


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E

Earned Media beschreibt Inhalte, die abseits der offiziellen Markenkommunikation von unabhängigen Medien und Konsumenten erstellt und veröffentlicht werden. Dazu gehören auch über Social Media per Like und Share verbreitete Inhalte sowie Empfehlungen auf Bewertungsportalen. Dass Nutzer und redaktionelle Medien ohne Auftrag solche Inhalte erstellen und teilen, muss sich ein Unternehmen erst verdienen: Transparente Kommunikation, guter Service und Kundenpflege helfen dabei.

Editorial Design umfasst die Gestaltung von Printprodukten, also Zeitschriften, Zeitungen, Büchern oder Broschüren. Schwerpunktthemen dabei sind das Design des Covers, das Festlegen eines Gestaltungsrasters bei periodisch erscheinenden Publikationen, das Platzieren von Bildern und Fotos sowie die Auswahl und das Setzen von Schriften.

Empfehlungsmarketing ist eine Marketingform, die auf Mundpropaganda beruht. Sie setzt darauf, dass Leser und Nutzer ein (Medien-)Angebot oder eine Marke weiter-
empfehlen. Dies erreicht man zum einen durch hochwertige Inhalte, zum anderen durch aktive Ansprache in Social Media, Newslettern und auf Veranstaltungen.

Entrepreneurship ist eine Bezeichnung für die Gründung von Unternehmen auf der Basis innovativer Geschäftsideen. Im Gegensatz zu einem Manager, der vornehmlich bestehende Strukturen verwaltet, setzt der Entrepreneur innovative Ideen um und etabliert neue Strukturen. Unternehmertum bedeutet immer auch das Engagement einer Gründerpersönlichkeit, die ein persönliches Kapitalrisiko trägt.

Evergreen bezeichnet einen Dauerbrenner-Inhalt, der für die Zielgruppe langfristig interessant ist und nicht an Aktualität verliert. Er kann somit in regelmäßigen Abständen erneut ausgespielt werden. Oft handelt es sich dabei um Grundlagen- oder Übersichtsartikel und -videos.

Experience Target Picture summiert die Ergebnisse aus der Anfangsrecherche eines Projekts und fügt sie zu einem einheitlichen Zielbild zusammen. Dieses beinhaltet erste Handlungsanweisungen für das Design und für die weitere Entwicklung beziehungsweise Umsetzung. Das Experience Target Picture kann 
ein einzelnes Produkt oder einen Service beschreiben, eine Produktfamilie oder auch die Interaktion zwischen verschiedenen Produkt- und Geschäftsbereichen im Rahmen eines größeren Zukunftsszenarios oder der Unternehmensstrategie.

Exlibris sind in Bücher eingeklebte Zettel oder Stempel, die den Eigentümer ausweisen. Sie entstanden nach der Erfindung des Buchdrucks im späten Mittelalter, da mit der wachsenden Zahl von Bibliotheken die Kennzeichnung des Besitzers wichtiger wurde. Neben Gebrauchsexlibris entwickelten sich kunstvoll gestaltete Nachweise, etwa als Holzschnitt, Kupferstich et cetera und wurden zu Sammlerobjekten.

 

F

Flowchart ist ein Ablaufdiagramm für digitale Anwendungen, das die Informationsarchitektur und den Aufbau einer Website oder Mobile App grafisch darstellt. Anhand eines Flowcharts lassen sich unterschiedliche Use Cases durchspielen.

Framer ist ein digitales Designtool, das Interface Designer sowohl für das Prototyping als auch für das Gestalten von Interfaces nutzen.

 

G

Game Engine ist ein Software-Framework für Computerspiele, das den Spielverlauf steuert und für die visuelle Darstellung verantwortlich ist. Zu den Hauptfunktionen gehören das Rendering von 2D- oder 3D-Grafiken, ein Physiksystem, Sound, die Steuerung und das Skripting von Spielabläufen. Die meistverwendeten 3D-Engines sind Unity, CryEngine und Unreal Engine.

Geschäfts-/Businessmodell beschreibt die logische Funktionsweise eines Unternehmens mit Schwerpunkt auf der Art und Weise, wie es Gewinne erwirtschaftet. Die Definition eines Geschäftsmodells hilft dabei, Schlüsselfaktoren 
des Erfolgs oder Misserfolgs zu verstehen, zu analysieren und zu kommunizieren.

Google Analytics ist ein Onlinedienst, mit dem sich der Datenverkehr (Traffic) auf Websites analysieren lässt. Er untersucht unter anderem die Herkunft der Besucher, die Verweildauer auf einzelnen Seiten und die Kanäle, über die Besucher auf die Website gelangen.

Google Trends zeigt die bei Google aktuell am meisten gesuchten Begriffe an beziehungsweise das Suchvolumen eines selbst eingegebenen Begriffs sowie dessen Entwicklung. Die Ergebnisse werden in Relation zum totalen Suchaufkommen gesetzt und lassen sich nach Ländern und Themenkategorien filtern.

Governance bezeichnet das Steuerungs- und Regelungssystem eines Unternehmens, meist im Sinne des Aufbaus der Abteilungsstrukturen und Arbeitsabläufe.

Grafische User Interfaces (GUIs) sind Benutzerschnittstellen, die die Anwendungssoftware auf Rechnern mittels grafischer Symbole und Steuerelemente bedienbar machen. Dies geschieht heute zumeist (noch) über ein Steuergerät 
wie die Computermaus oder durch Berührung auf einem Touchscreen.

 

H

HTML ist eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Strukturierung digitaler Dokumente wie Texten mit Hyperlinks, Bildern, Videos und anderen Inhalten.

Human-Centered Design bedeutet, dass der spätere Nutzer mit seinen Aufgaben, Zielen und Eigenschaften im Mittelpunkt des Entwicklungsprozesses eines Produkts oder einer Anwendung steht.

 

I

Implementierung oder Implementation bedeutet die Einführung und Umsetzung (neu) entwickelter Strukturen und Prozessabläufe in einem System beziehungsweise einer Konzernorganisation. Dabei muss man die Rahmenbedingungen, Regeln sowie Zielvorgaben des Unternehmens beachten. Sie ist ein wichtiger Teil der Markenführung, den Branding-Agenturen zunehmend mit abdecken (müssen).

Incentives werden im Wirtschaftszusammenhang Maßnahmen und Anreize eines Unternehmens genannt, die Mitarbeiter und Kunden zu bestimmen Verhaltensweisen motivieren sollen. Der Begriff Incentivierung wird hauptsächlich im Zusammenhang mit der Mitarbeitermotivation und -bindung verwendet. Sie kann in monetären Anreizen wie Gehaltserhöhungen bestehen, oder im Ausdruck von Wertschätzung mittels Beförderung, Dienstwagen oder Ähnlichem.

Informationsarchitektur ist die Gestaltung der Struktur eines digitalen Produkts. Sie umfasst die Unterteilung und Anordnung der Inhalte, Navigationswege und Suchmöglichkeiten, um eine größtmögliche Usability zu erzielen.

Interaction Design beschäftigt sich mit der Gestaltung der Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Interaktionsdesigner legen die Nutzerführung fest und bestimmen, wie man eine Interaktion auf Websites, Softwareoberflächen oder in Mobile-Applikationen auslöst. Um deren Bedienung möglichst intuitiv zu gestalten, analysieren sie die Bedürfnisse und das Verhalten von Nutzern.

Interdisziplinarität nennt man eine Arbeitsweise, die das Wissen oder die Methoden mehrerer Fachrichtungen nutzt. Durch den Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Expertisen sollen im Team neuartige Lösungsansätze entstehen. Ein solches interdisziplinäres Team besteht zum Beispiel aus einem Geisteswissenschaftler, einem Programmierer und einem Kreativen, die gemeinsam an Projekten arbeiten. In Abgrenzung dazu bedeutet Multidisziplinarität, dass sich Vertreter verschiedener Bereiche parallel mit derselben Frage befassen, aber unabhängig vorgehen. Die getrennt entstandenen Ergebnisse werden erst später zusammengeführt.

Interface Design/Screendesign bezeichnet die Gestaltung von digitalen Benutzeroberflächen, die so konsistent und intuitiv wie möglich sein sollten. Neben der Funktionalität spielen hier auch visuelle Aspekte eine wichtige Rolle.

Internet of Things (IoT) bezeichnet die zunehmende Vernetzung zwischen »intelligenten« Gegenständen sowohl untereinander als auch mit dem Internet. Objekte oder Maschinen werden dabei mit Prozessoren und Sensoren ausgestattet, sodass sie via IP-Netz miteinander kommunizieren können.


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J

JavaScript ist eine Programmiersprache, die die Möglichkeiten von HTML und 
CSS erweitert. Mit ihr lassen sich Benutzerinteraktionen auswerten sowie 
Inhalte verändern, nachladen und generieren. Vorgefertigte Funktionen für die Navigation und Bearbeitung von HTML-Dokumenten bietet die freie JavaScript-Bibliothek jQuery.

Jour fixe ist ein festgelegter, wiederkehrender Termin, an dem sich ein Team trifft, um sich über den aktuellen Stand auszutauschen und den weiteren Projektverlauf zu planen. Meist gehören zu den Teilnehmern sowohl Mitarbeiter aus der Agentur als auch Vertreter des Kunden.

 

K

Kartografie beschreibt die Wissenschaft und Technik, Landkarten und andere topografische oder thematische Medien zu erstellen, die sich auf die Erde, aber auch auf den Mond oder andere Himmelskörper beziehen. Kartografen sind darauf spezialisiert, Geoinformationen anschaulich, präzise und maßstabsgetreu darzustellen.

Keyframing/Schlüsselbildanimation ist eine Animationstechnik aus der Zeit der Zeichentrickanimation. Die Schlüsselbilder geben den groben Bewegungsablauf vor, der durch Zwischenbilder, auch Interframes genannt, verfeinert wird, bis eine flüssige Animation entsteht.

Keyword bezeichnet eine Texteinheit, meist einen gängigen Begriff, der in einem Text vorkommt oder mit dem sich ein Text verschlagworten lässt. Keywords spielen eine zentrale Rolle im Suchmaschinenmarketing, da sie ausschlaggebend dafür sind, ob und wie weit oben ein Text bei einer Suchanfrage angezeigt wird. Eine Sammlung von wichtigen Schlüsselbegriffen für eine Medienmarke nennt man auch Keyword-Universum.

Klickdummy nennt man einen klickbaren Entwurf einer Website oder App. Mithilfe eines Klickdummys können Webdesigner oder Entwickler eine recht präzise Vorschau auf das finale Produkt präsentieren und die Usability testen, da gewisse Abläufe, Funktionen oder Interaktionsmöglichkeiten simuliert werden.

Kommunikation im Raum ist ein Pendant zur digitalen Informationsvermittlung
und fester Bestandteil der integrierten Markenkommunikation. Es umfasst die räumliche Inszenierung von Marken, Themen und Storys, beispielsweise
in Flagship-Stores, Ausstellungen und Brand Spaces in Unternehmen.

Kommunikationsdesign bedeutet die Übersetzung komplexer Sachverhalte in visuelle Kommunikation. Waren die Tätigkeitsfelder früher vor allem auf die Gestaltung von Erscheinungsbildern, Printanzeigen, Plakaten oder auch TV-Spots konzentriert, erweiterte sich das Feld durch die Digitalisierung enorm und umfasst nun auch die Gestaltung von Websites, Mobile Apps, Social Media et cetera.

 

L

Lead-Agentur ist die Agentur, die den Hauptetat eines Kunden innehat und weitere Agenturen und Dienstleister beauftragt. Sie verwaltet Termine sowie Budgets und steuert die Zusammenarbeit mit den Beteiligten.

Leadgenerierung nennt man die Gewinnung von Kontaktdaten von Nutzern, die sich für ein Unternehmen oder eine Marke interessieren. Dies geschieht meist über Gewinnspiele, Downloads und Newsletter-Abonnements. Langfristiges Ziel ist die Umwandlung von Leads in Käufer von Bezahlangeboten wie Magazinabonnements, Produkten oder Seminaren.

Lean Startup beschreibt einen Ansatz in der Unternehmensgründung, bei dem alle Prozesse so schlank wie möglich gehalten werden. Statt langer Vorabplanung setzt man dabei auf Learning by Doing, zum Beispiel durch das frühzeitige Veröffentlichen von Betaversionen.

Low-Poly(gon) bezeichnet 2D- oder 3D-Computergrafiken, die aus einem grobmaschigen Netz von Vielecken bestehen und ursprünglich hauptsächlich in Games eingesetzt wurden. Die Animationen sind gering aufgelöst und erfordern daher weniger Rechenleistung. In den letzten Jahren entwickelte sich Low-Poly zur Kunstform und zu einem visuellen Trend in Film und Print.

 

M

Markenidentität umfasst die Merkmale, die das Wesen und den Charakter einer Marke prägen. Sie bestimmt die Positionierung am Markt und gibt Leitplanken für das Handeln im Unternehmen vor. Markenidentität und Positionierung sollten regelmäßig überprüft werden.

Markenmodelle dienen dazu, Eigenschaften sowie Erfolgskriterien einer Marke zu definieren und diese strategisch zu führen. Im Unternehmen bilden sie eine gemeinsame Basis für die Kommunikation über eine Marke über unterschiedliche Abteilungen hinweg sowie mit Dienstleistern wie Agenturen.

Meilenstein ist ein Begriff aus dem Projektmanagement, der ein wichtiges Ereignis oder Etappenziel beschreibt. Die Aufteilung des Arbeitsprozesses in einzelne Schritte mit Zwischenzielen erleichtert die Planung sowie die Kontrolle des Projektfortschritts.

Microsite nennt man eine schlanke Website, die sich durch wenige Unterseiten und eine recht flache Navigationsstruktur auszeichnet. Microsites sind in vielen Fällen Teil eines größeren Internetauftritts, befassen sich allerdings ausschließlich und tiefergehend mit einem bestimmten Thema und funktionieren wie eine eigenständige Seite.

Mindmap ist eine kognitive Technik, die man zum Erschließen und zur visuellen Darstellung eines Themengebiets nutzt. Assoziationen und Ideen zum Thema werden festgehalten, Kategorien erstellt und Verbindungen zwischen ihnen dargestellt. Die Methode ist vor allem in der Anfangsphase eines Projekts und in Workshops hilfreich.

Minimum Information Unit (MIU) beschreibt die kleinste Informationseinheit eines Inhalts, die in sich geschlossen Sinn ergibt, zum Beispiel Top-Listen und Interviewausschnitte in Text und Video sowie Bildergalerien oder Infografiken. Sie können aus dem Kontext eines größeren Artikels herausgelöst und über verschiedene Kanäle ausgespielt werden und auf den vollständigen Inhalt sowie dessen Absender verweisen.

Minimum Viable Product (MVP) ist ein funktionsfähiger Prototyp, der genügend Features aufweist, um ein Produkt oder einen Service mit echten Nutzern zu testen und valide Ergebnisse für die Weiterentwicklung einzuholen. Die Vorabveröffentlichung im Betastadium minimiert das mit hohen Kosten verbundene Risiko, ein voll ausgearbeitetes Produkt auf den Markt zu bringen, das keine Nutzer oder Käufer findet.

Mixed Reality steht für die Kombination realer, augmentierter und virtueller Umgebungen und den stufenlosen Wechsel zwischen ihnen.

Moodboard ist ein wichtiges Arbeits- und Präsentationsmittel für Designer. Es versammelt visuelle und thematische Ideen und Beispiele, um der Entwicklung eines Designkonzepts eine Richtung zu geben, Orientierung zu bieten und 
die eigenen Vorstellungen konkret für andere sichtbar zu machen.

Motion Graphics ist die audiovisuelle Gestaltung von Bewegtbild durch Typografie und Grafikdesign. Aufgrund der zunehmenden digitalen Gestaltungsmöglichkeiten hat das breiter definierte Motion Design den Begriff abgelöst.

Motion Sickness bezeichnet eine Form von Übelkeit, die beim Spielen von Computerspielen entstehen kann. Sie wird auch Spielübelkeit oder Reisekrankheit genannt. Motion Sickness entsteht, wenn die Sinneswahrnehmungen widersprüchlich sind, man also mit dem Auge wilde Bewegungen wahrnimmt, während man still 
auf einem Stuhl sitzt. In VR-Umgebungen ist die Gefahr von Motion Sickness aufgrund der tiefen Immersion in die virtuelle Welt besonders groß.

Multiplikator ist eine Person, die aufgrund ihrer gesellschaftlichen Stellung, ihres Berufs oder ihrer Fähigkeiten ein Meinungsführer ist. Sie verbreitet Wertvorstellungen, Meinungen und Informationen (auch über Marken und Produkte) über klassische Medien, Social Media oder öffentliche Foren. Der Begriff wird zunehmend durch Influencer ersetzt.


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N

Native Advertising ist Content Marketing im Kundenauftrag. Hierbei erarbeiten die Sales-Abteilung und die Redaktion gemeinsam mit dem Kunden Themen, die für die Leser und Nutzer einer Medienmarke interessant sind, und bereiten sie redaktionell hochwertig auf. Native-Advertising-Inhalte binden das Unternehmen ein, ohne werblich zu sein, sollten aber immer als »Sponsored« gekennzeichnet sein, um Transparenz für den Leser zu gewährleisten.

Nuke ist eine Effekt- und Compositingsoftware von The Foundry, die für Spezialeffekte in der Postproduktion eingesetzt wird. Mit ihr lassen sich bewegte Bilder manipulieren, beispielsweise durch Farbkorrekturen, das Animieren einzelner Elemente oder die Kombination mehrerer Animationen.

Nutzeranalyse/User Research nennt man die Erkundung und Auswertung von Eigenschaften und Verhaltensgewohnheiten zukünftiger Nutzer, um für diese maßgeschneiderte Anwendungen zu entwickeln. Sie kann quantitativ zum Beispiel per Webanalyse oder qualitativ in Interviews oder Beobachtungen erfolgen.

 

O

One-Pager sind Websites, die alle Inhalte auf einer einzigen Seite darstellen. Sie eignen sich, wenn man nicht allzu viele Informationen auf einen Blick bereithalten möchte. Für umfangreiche Inhalte ist ein One-Pager eher ungeeignet.

Open Refine ist ein Open-Source-Tool zur Bearbeitung und Optimierung umfangreicher Datensätze. Mit der Anwendung lassen sich Daten sortieren, um Ordnung in große Informationsmengen zu bringen. Die Daten können so für weitere Arbeitsschritte, wie etwa die Datenvisualisierung, vorbereitet werden.

Organigramm bezeichnet eine grafische Darstellung des Aufbaus einer Organisation oder eines Unternehmens, die auch die Aufgabenverteilung und Kommunikationswege aufzeigt.

Owned Media bezeichnet alle Medien aus dem Bereich Corporate Publishing, die ein Unternehmen selbst erstellt, betreut und kontrolliert. Absender der Inhalte ist klar das Unternehmen, weshalb diese unter Umständen nicht als glaubwürdig erachtet werden.

 

P

Paid Media umfasst bezahlte Werbemaßnahmen in allen Formen und Kanälen, darunter Fernseh-, Print-, Kino- und Außenwerbung sowie Displayanzeigen und Radiospots. Inhalt und Form werden vom Unternehmen gesteuert und meist von Werbeagenturen erstellt. Auch klassische Werbung fällt in den Bereich Paid Media.

Persona stellt den Prototyp einer Gruppe von Nutzern dar, die konkrete Eigenschaften und Nutzungsverhalten teilen. Diese greifbaren, aber fiktiven Personen werden anhand von Beobachtungen und Befragungen realer Menschen entwickelt.

Pitch wird in der Kreativbranche der Wettbewerb um einen Auftrag genannt. Hierfür gibt der Auftraggeber zumeist ein Briefing (Kurzbeschreibung der wesentlichen Aufgaben und Ziele) für das geplante Projekte an ausgewählte Partner, die Vorschläge erarbeiten und sie dem Unternehmen präsentieren. Verpönt sind Pitches, die zu weit gefasst und schlecht vorbereitet sind, sowie solche ohne Pitch-Honorar. Die Pitch-Praxis wird in der Branche regelmäßig scharf kritisiert und diskutiert – und von manchen Agenturen auch boykottiert. Sie ist ab nach wie vor weitverbreitet.

Positionierung ist ein Begriff aus dem Marketing, der das gezielte, planmäßige Definieren und Herausstellen von Stärken und Qualitäten eines Produkts oder eines Services bezeichnet. Ziel ist, dass das Angebot eines Unternehmens von der Zielgruppe positiv bewertet wird und sich vom Angebot der Wettbewerber klar unterscheidet.

Postproduktion ist die Nachbearbeitungsphase bei der Filmproduktion. Hier finden der Schnitt, die digitale Nachbearbeitung sowie die Vertonung statt. Werbeagenturen beauftragen für diese Arbeitsschritte meist spezialisierte Postproduktionsfirmen.

Predictive Modelling beschreibt eine Sammlung von Methoden, bei denen Daten analysiert und interpretiert werden, um Vorhersagen für zukünftige Ereignisse, Trends oder Konsumentenverhalten abzuleiten.

Premiere Pro ist ein Videoschnittprogramm von Adobe Systems, mit dem man Filme nonlinear bearbeiten kann. Die Originaldaten bleiben dabei erhalten, sodass 
man sämtliche Arbeitsschritte rückgängig machen kann. Die Benutzeroberfläche und Features des Programms sind eng
an Adobes Bildbearbeitungssoftware Photoshop angelehnt.

Producer ist eine Berufsbezeichnung aus der Filmproduktion. Producer sind als Projektmanager für den reibungslosen Ablauf der gesamten Filmproduktion zuständig und fungieren als Gesicht zum Kunden. Sie sind entweder freie Mitarbeiter, die projektbezogen engagiert werden, oder Angestellte von Fernsehsendern, Studios oder Produktionsfirmen.

Product Owner bezeichnet eine zentrale Stabsstelle in agilen Teams. Inhaber dieser Rolle leiten Projektteams und koordinieren dabei die Bedürfnisse und Ziele aller Stakeholder. Sie sind dafür verantwortlich, dass Projekte reibungslos verlaufen und erfolgreich abgeschlossen werden.

Produktkommunikation beinhaltet alle produktrelevanten Informationen über 
alle Kommunikationsmittel und Medienkanäle hinweg. Dazu gehören Stammdaten wie Bezeichnung, Artikelnummer, Preise, Produktmerkmale sowie Bilder und beschreibende Texte, etwa auf Verpackungen, in Katalogen und Anzeigen.

Proof of Concept ist ein Meilenstein im Projektmanagement, an dem die prinzipielle Durchführbarkeit eines Vorhabens belegt ist. Meist ist es mit der Entwicklung eines Prototyps verbunden, an dem die Kernfunktionalität getestet wird.

Prototyping ist eine Methode aus der Softwareentwicklung, mit der sich Lösungsansätze testen lassen, um frühzeitig Feedback von zukünftigen Nutzern einzuholen. Auf diese Weise können Probleme erkannt und Änderungswünsche eingebaut werden, noch bevor die komplette Anwendung fertig gestellt ist. Sogenannte Low-Fidelity-Prototypen (zum Beispiel Papiermodelle) legen grob Nutzerabläufe fest, High-Fidelity-Prototypen mit ersten lauffähigen Programmteilen (etwa Klickdummys) kommen dem finalen Produkt schon sehr nahe. Prototyping-Tools wie Axure, InVision oder OmniGraffle (und viele mehr) ermöglichen es, schnell und auch ohne Coding-Kenntnisse Prototypen zu erstellen.

Publisher bezeichnete bisher einen Verlag oder Verleger. Indem Unternehmen zunehmend selbst Inhalte erstellen und veröffentlichen, werden auch sie zu Publishern.


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Q

Quality Assurance ist ein Sammelbegriff für Ansätze und Maßnahmen zur Sicherstellung von vorab definierten Qualitätsanforderungen. Qualitätssicherung erfolgt nicht nur bei der Produktion von haptischen Produkten, sondern auch bei Software und Services.

R

Recruiting beschreibt das Suchen und Einstellen von Personal nach zuvor definiertem Bedarf. Ziel ist die Besetzung von Stellen innerhalb des Unternehmens mit qualifizierten Mitarbeitern auf möglichst bedarfsgerechte und kostengünstige Weise.

Rendering bezeichnet das digitale Erzeugen oder Zeichnen eines Bildes aus Rohdaten wie den geometrischen Beschreibungen im 2D- oder 3D-Raum des Modelling-Programms. Beim Rendering erzeugt man Szenen, also räumliche Modelle, die den Standort von Objekten und Lichtquellen, ihre Materialbeschaffenheit und den Blickwinkel des Betrachters definieren. Das Rendern einer 3D-Grafik in Echtzeit funktioniert wie ein Daumenkino: Viele Einzelbilder in schneller Abfolge ergeben ein realistisches Bewegtbilderlebnis. Da für VR-Anwendungen ein Bild pro Auge produziert werden muss, ist das Rendering hier besonders zeitaufwendig. Damit 
es nicht aus dem Ruder läuft, legen Programmierer und 3D Artists vorab 
ein Render-Budget fest.

Responsivität/Responsiveness im Webdesign bezeichnet die Eigenschaft von Websites, sich automatisch an die unterschiedlichen Bildschirmgrößen verschiedener Ausspielgeräte anzupassen. Ist eine Seite responsiv gestaltet, wird sie auf jedem Endgerät – von Smartphones über Tablets bis Desktop-PCs – bestmöglich dargestellt, beispielsweise in Bezug auf die Breite der Seite, die Bedienbarkeit der Navigation sowie auf Schriftgrößen, Animationen oder Bildformate.

Retail ist der englische Begriff für Einzelhandel. Er bezeichnet das physische Filialgeschäft und wird in Abgrenzung zum E-Commerce verwendet.

Roadmap ist ein Synonym für die Strategie oder den langfristigen Projektplan eines Unternehmens. Die »Straßenkarte« bietet eine Übersicht, welche Produkte oder Services innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens entwickelt und umgesetzt werden müssen. Meist handelt es sich dabei um eine grobe Planung über einen längeren Zeitraum, das Herunterbrechen in einzelne Schritte erfolgt im Rahmen konkreterer Projektpläne.

 

S

Scraper oder auch Data-Scraper sind Programme, die automatisch bestimmte Daten von Websites sammeln und bereitstellen. Sie erleichtern so die Recherche großer Datenmengen, die manuell sehr langwierig oder sogar unmöglich wäre. Die mit Scrapern gefundenen Daten können zum Beispiel als Grundlage einer Datenvisualisierung dienen.

Searchmetrics ist der Anbieter einer Search- und Content-Performance-Plattform, mit der sich relevante Keywords für Websites ermitteln sowie Rankings mit Wettbewerbern erstellen lassen. Das Programm ermöglicht außerdem die Analyse der Performance von bestimmten Inhalten und bietet Verbesserungsvorschläge, um Websites und Content besser auffindbar zu machen.

Search Engine Optimization (SEO) bezeichnet Maßnahmen, die dazu dienen, dass Webinhalte in organischen, unbezahlten Suchergebnissen von Suchmaschinen wie Google auf den höheren Plätzen erscheinen und dadurch öfter von Nutzern besucht werden. Dies geschieht zum Beispiel durch die Analyse und den bewussten Einsatz von Keywords.

Service Blueprint ist eine Methode zur Visualisierung von Dienstleistungsprozessen. Sie umfasst die Abläufe innerhalb eines Unternehmens, die Anwendung des Services selbst sowie den Nutzungskontext und die Erfahrung des Kunden.

Service Design bezeichnet die ganzheitliche Gestaltung von (meist digitalen) Produkten und Anwendungen. Es verfolgt einen nutzerzentrierten, analytischen 
sowie interdisziplinären Ansatz und umfasst Kompetenzen aus unterschiedlichen Disziplinen wie UX Design, Strategie, Analyse, Interface Design und Interaction Design. Dafür nutzt es Methoden aus dem Design Thinking wie Benutzerbeobachtung, Interviews, Visualisierung, Prototyping und iteratives Arbeiten.

Sitemap nennt man die Übersicht einer Website, die deren Struktur inklusive aller Unterseiten offenlegt. Optional zeigt eine Sitemap auch, wie diese Unterseiten miteinander verknüpft sind. Mithilfe von Sitemaps können Websites geplant und analysiert werden, deswegen sind sie auch in Hinblick auf Suchmaschinenoptimierung wichtig.

Sketch ist ein digitales Designtool, mit dem Interfaces, Icons und Websites designt werden können. Wireframing ist mit Sketch ebenso möglich wie die Entwicklung von Prototypen.

Slack ist ein Instant-Messaging-Programm für die interne Kommunikation, das häufig von Digitalunternehmen genutzt wird. Das Programm bündelt 
die Kommunikationswege und sorgt damit für mehr Effizienz. So ermöglicht Slack sowohl Teamchats in themenbezogenen Channels als auch den Aus-
tausch direkter Nachrichten, außerdem können Dateien geteilt und externe Programme wie Dropbox oder Twitter eingebunden werden.

Stakeholder nennt man eine Person oder Gruppe, die ein berechtigtes Interesse am Verlauf oder Ergebnis eines Prozesses oder Projekts hat. Dazu können nicht nur Mitarbeiter eines Unternehmens gehören, sondern zum Beispiel auch die Lieferanten und Kunden oder die Gesellschaft allgemein.

Stand-alone-Newsletter sind Werbemittel im E-Mail-Marketing, mit denen man einmalige Angebote, Veranstaltungen oder situationsbezogene und zeitlich begrenzte Kampagnen verbreitet. Medienhäuser verschicken sie entweder im Rahmen von Eigenwerbung oder im Kundenauftrag.

Storyboard ist die Visualisierung eines Filmkonzepts beziehungsweise 
eine (meist per Hand) gezeichnete Version eines Drehbuchs. Sie dient der Planung einzelner Szenen vor Drehbeginn oder der Abnahme eines Konzepts durch einen Kunden.

Storytelling für Marken ist eine Methode der kommerziellen Kommunikation, die das Erzählen einer (mehr oder minder) fiktiven Geschichte beinhaltet. Emotionale und/oder unterhaltsame Storys sollen beim Konsumenten Aufmerksamkeit für eine Marke oder ein Produkt erzeugen, ihn zum Kauf bewegen und ihn im Idealfall zum Markenbotschafter machen (siehe Earned Media). Die Ausspielung der Geschichte kann über verschiedene Formate und Medienkanäle erfolgen.

Styleframes sind statische Bilder, mit denen man die Stilrichtung eines Films visualisieren kann. Sie werden meist in Photoshop oder Illustrator erstellt und zusammen mit Storyboards in Konzeptpräsentationen beim Kunden eingesetzt.

 

T

Targeting steht für das zielgruppenorientierte Einblenden von Werbeinhalten auf Webseiten. Die kontextbezogene Ausspielung vereinfacht das Erreichen relevanter Zielgruppen und reduziert Streuverluste. Targeting kann kontextuell oder semantisch erfolgen sowie auf das Surfverhalten eines Nutzers reagieren (Behavioral Targeting). Neueste Entwicklung ist das Social-Media-Targeting, das sämtliche Formen kombiniert und so personalisierte Werbung ermöglicht.

Texteditoren sind Programme zum Bearbeiten von Texten, die Programmierer nutzen, um Quelltexte (auch Quellcode) für Anwendungen zu erstellen und zu bearbeiten. Ein guter Texteditor zeichnet sich unter anderem durch Syntaxhervorhebungen (auch Syntax-Highlighting) aus: Je nach Bedeutung der geschriebenen Wörter oder Zeichenkombinationen werden diese automatisch eingerückt und in verschiedenen Farben oder Schriftarten angezeigt. Das ist wichtig für die Übersichtlichkeit.

Title Design beschreibt die Gestaltung von Titelsequenzen. Zu Beginn der Filmgeschichte wurden die Namen aller an einer Produktion Beteiligten auf statischen Tafeln angezeigt. Mit der Einführung des Trickfilms wurden die Anzeigen bewegt und es entstand eine neue Kunstform. Stilprägende Vertreter 
sind unter anderem Saul Bass, Maurice Binder und Wayne Fitzgerald.

Touchpoints werden im Marketing Berührungspunkte zwischen Unternehmen oder Marken und (potenziellen) Kunden oder Nutzern genannt. Sie beinhalten sowohl physische Kontaktpunkte wie Filialen oder Ticketschalter als auch digitale Schnittstellen im Internet und auf mobilen Anwendungen. Im Rahmen einer ganzheitlichen Markenstrategie sollten alle Touchpoints ein einheitliches Erscheinungsbild und eine ähnliche User Experience aufweisen.

Typografie/Typedesign bezeichnet die ästhetische, künstlerische oder funktionale Gestaltung von Schriften, Buchstaben, Satzzeichen und Sonderzeichen sowie 
deren Anwendung und Kombination in Druckwerken, digitalen Medien
oder im dreidimensionalen Raum.


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U

Usability bezeichnet die Gebrauchstauglichkeit eines digitalen Produkts oder einer Anwendung. Sie wird durch empirische Evaluation von echten Nutzern anhand von Prototypen in allen Entwicklungsstadien fortlaufend getestet, oft auch von externen Marktforschungsunternehmen. Dabei steht die Detailoptimierung von Interaktionsprozessen im Vordergrund.

User/Human-Centered Design bedeutet, dass der spätere Nutzer im Mittelpunkt des Entwicklungsprozesses einer Anwendung steht. Ziel ist es, interaktive Produkte mit hoher Usability zu entwickeln. Angewandte Methoden sind unter anderem Interviews und Onlinebefragungen, Personas, Prototyping und Usability Testing.

User Experience (UX) Design gestaltet Interaktionsabläufe für Software-, Internet- und Mobile-Applikationen im Hinblick auf die Erfahrung des Nutzers. Es ist eng verwandt mit Interaction Design, wobei UX Design den Schwerpunkt auf die nutzerseitigen Abläufe legt.

 

V

Veränderungsmanagement/Change Management betrifft sämtliche Aufgaben, Maßnahmen und Tätigkeiten, die ein umfassende, bereichsübergreifende und inhaltlich weitreichende Veränderung in einer Organisation oder einem Unternehmen bewirken und begleiten. Ziel ist die Umsetzung neuer Strategien, Systeme, Prozesse oder Verhaltensweisen. Früher dominierten in diesem Bereich Unternehmensberatungen, doch aufgrund der digitalen Transformation sowie veränderter Kommunikationstechniken und -bedürfnisse von Konsumenten bieten auch Strategie-, Branding- und Kommunikationsagenturen ihren Auftraggebern zunehmend Veränderungsmanagement an.

Vignettenfilm ist ein Begriff aus der Werbebranche. Er bezeichnet Spots mit kurzen Szenenfolgen, die keine zusammenhängende Geschichte erzählen.

Virtual Reality (VR) beschreibt die Darstellung und das interaktive Erleben virtueller, computergenerierter Welten. Mithilfe von Hardware, häufig VR-Brillen, können Nutzer in Echtzeit in die Virtualität eintauchen. VR wird beispielsweise für Flugsimulatoren in der Pilotenausbildung eingesetzt. Außerdem werden mit VR realistisch wirkende Ausflüge auf den Mars möglich – aber auch komplett fiktive Welten können User erleben.

Voice Interface/Voice User Interface (VUI) beschreibt eine Benutzerschnittstelle, die mit der Stimme bedient wird – beispielsweise Siri von Apple. Mit Voice Interfaces können Nutzer Geräte steuern, ohne etwas eintippen oder ein Display beobachten zu müssen. So wird beispielsweise das sichere Bedienen eines Navigationssystems während des Fahrens möglich.

 

W

WebVR ist ein offener Standard zur Darstellung von Virtual Reality im Browser. Derzeit geht dies in Firefox und Google Chrome, dazu reicht ein simples Smartphone-VR-Device wie Google Cardboard.

White Label bezeichnet im WWW ein Produkt oder einen Service, der von einem Anbieter erstellt, aber von einem anderen Unternehmen eingebunden werden kann. Der Nutzer der White-Label-Lösung kann das Produkt (zum Beispiel eine Software) der eigenen Marke anpassen.

Wireframes sind Anwendungsskizzen im Rahmen der Entwicklung digitaler Produkte. Anders als visuelle Mock-ups beschreiben sie frühe konzeptionelle Entwürfe 
für den Aufbau der Anwendung, Optik und Funktionen spielen noch keine Rolle.

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