Heimat zum Anfassen

Eine Ausstellung nicht nur planen, sondern auch organisieren und umsetzen: Diese beiden Studentinnen hatten sich ganz schön was vorgenommen für ihre Bachelorarbeit!



Eine Bachelorarbeit auf 600 Qua­dratmetern? Und das innerhalb von sechs Monaten? Juliane Gördes und Johanna Wenger hatten sich für ihren Kommu­ni­kationsdesignabschluss an der Hochschule Augsburg ganz schön was vorgenommen: Sie entwarfen nicht nur das Konzept für die Mitmach-Aus­stel­lung »Kempten macht Museum« von der Raumgestaltung bis zum Corporate Design, sondern setzten es auch real um – und das mit einem überschaubaren Budget von 27 000 Euro.

Die Ausstellung war der Endpunkt eines zweijährigen partizipativen Entwicklungsprozesses der Stadt Kempten für ein neues Heimatmuseum. Aufgabe war es, das entstandene Material zu sichten, zu ordnen und so in Form zu bringen, dass es leicht zugänglich und sinnlich zu erfahren war. Besucher der Ausstellung konnten zum Beispiel ihre Definition von Heimat aufschreiben, ihre Lieblingsplätze auf einer Stadtkarte markieren, ihre Zukunftswünsche für Kempten im Ausstellungsraum aufhängen und die ausgestellten Projekte am Ende bewerten.

Die beiden Gestalterinnen jonglierten Konzeption, szenografische Planung, Organisation, Produktionsplanung, Kostenkalku­lation und Produktion der Ausstellungsbroschüre teilweise parallel und das immer mit einem außergewöhnlich professionellem Ergebnis. Hut ab!


Neue Herausforderungen: Juliane Gördes und Johanna Wenger schwangen für ihre Bachelorarbeit auch mal Meterstab und Hammer.

 

 



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