Diese neue Matching-App für Freelancer macht vieles anders!

Smartjobr dreht den Spieß um: Die Jobs kommen zum Freelancer, nicht umgekehrt. Wir sprachen mit Mitgründer Nils Kreyenhagen.



Foto: Roman Halfen

Die Freelancer-Schar wächst, das Projektgeschäft in der internationalen Kreativ- und Digitalbranche ebenso – und mit ihnen das Angebot an Vermittlungs- und Matching-Plattformen. Kürzlich kam mit Smartjobr ein neuer Player dazu: Die Mobile App bringt Auftraggeber und Freelancer mit einem eigenen Matching-Algorithmus zusammen – »smart, nutzerfreundlich und ohne Umwege«, so das Versprechen. Smartjobr basiert auf einem Freemium-Modell, in der jetzigen Open Beta sind noch alle Funktionen kostenlos. Kürzlich knackte die App die 1.000-Nutzer-Marke. Wir fragten Mitgründer und COO Nils Kreyenhagen, was Smartjobr anders macht als andere Matching-Angebote.

Wieso eine App statt einer Webplattform?
Nils Kreyenhagen: Weil wir hier großen Bedarf sehen. Bisher gibt es kaum mobile Anwendungen in diesem Bereich – geschweige denn gute. Wir planen aber auch eine Webplattform, die voraussichtlich irgendwann 2018 starten wird.

Wie funktioniert Smartjobr genau?
Wir drehen den Spieß um: Die Jobangebote kommen zu den Freelancern, nicht umgekehrt. Auftraggeber stellen ihre Projekte samt kurzer Beschreibung ein, unter anderem mithilfe von Hashtags, und diese werden allen Freelancern angezeigt, deren Profil auf die geforderten Fähigkeiten passt. In der Premium-Version bekommt der passende Freelancer direkt eine Push-Nachricht. Das geht wesentlich schneller und gezielter als Jobangebote auf XING, LinkedIn oder Facebook, wo der Streuverlust hoch ist und die Meldung oft im Newsfeed untergeht. Zudem vermindert dies den Organisationsaufwand, der entsteht, wenn sich zu viele falsche Bewerber melden. Gleichzeitig bieten wir die Möglichkeit, interessante Kontakte hinzuzufügen und so ein Netzwerk aufzubauen.


Nils Kreyenhagen gründete Smartjobr gemeinsam mit Pascal Wabnitz (CEO) und Florian Mielke (CTO). Bis Ende 2016 leitete Kreyenhagen Markenpersonal, eine auf den Kreativmarkt spezialisierte Personalvermittlung.


Wie unterscheidet ihr euch noch von euren Wettbewerbern?
Die meisten Anbieter arbeiten auf Provisionsbasis. Das heißt, das Projekt wird komplett über die Plattform abgewickelt und getrackt, damit der Betreiber seinen Anteil verlangen kann. Das verlangsamt den Prozess und hat oft den Nebeneffekt, dass höhere Preise verlangt werden, weil Freelancer die Provision draufschlagen. Wir treten dagegen nur als Vermittler auf. Wie eine Dating-App bringen wir zwei Parteien schnell und unkompliziert zusammen – was danach passiert, liegt komplett bei ihnen.

Welche künftigen Features plant ihr?
Es wird einen integrierten Chat geben, der die Kommunikation beschleunigt. Außerdem planen wir eine Funktion, mit der Freelancer sich zusammenschließen und als Team anbieten können. Gut eingespielte Kombis werden gerne gebucht. Ebenfalls in Arbeit ist die Möglichkeit, seine LinkedIn-Daten zu importieren. So sparen sich die User Zeit beim Ausfüllen ihres Profils. Nach der nächsten Finanzierungsrunde geht es gleich an die Entwicklung der Webplattform.

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