Der Unsinn des Lebens

Abstrakte Formen für ein abstraktes Thema: Die Bachelorarbeit »Das Nächste Testament« gibt der Philosophie des Absurden eine visuelle Gestalt.



»Wenn Religionen aus der Su­che nach dem Sinn des Lebens entstehen, welches Potenzial liegt dann in der Su­che nach dem Unsinn des Lebens?«: Diese Frage leitete Magdalena Banning und Adrian Szymanski bei ihrer Bachelor­ar­beit »Das Nächste Testament« im Studien­gang Kommunikationsdesign an der FH Münster.

Ihr Buch ist damit eine Art Alternative zur Bibel, indem es einen neuen – und ziemlich he­raus­fordern­den – Weg darstellt, das Rätsel des mensch­lichen Lebens zu »erklären«. Als inhaltliche Grundlage dienten den bei­den die Essaysammlung »Der Mythos des Sisyphos« des franzöischen Schriftstellers und Philosophen Albert Camus, analyti­sche Texte der Kulturjournalistin Anne-Ka­thrin Reif sowie poetische Werke des russischen Dichters Daniil Charms.

Die Studierenden stellten sich die Aufgabe, Camus’ Philosophie des Absurden in ein überzeugendes gestalterisches Gewand zu kleiden und ihr eine visuelle Spra­che zu geben. Gelöst haben sie das mit ab­s­trakten grafischen Darstellungen, die dem Leser viel Raum für eigene Assoziationen und Interpretationen lassen. Somit könnte »Das Nächste Testament« glatt auch als Ab­schlussarbeit in Philosophie durchgehen!


Die Arbeit an ihrer Bachelorarbeit sehen Magdalena Banning und Adrian Szymanski als große persönliche Bereicherung, die noch lange nachwirken wird

 



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