Blick ins Studio: Uniplan Köln

In einer ehemaligen Fabrik in Köln-Mülheim arbeiten die Teams der Agentur Uniplan – umgeben von Kunstwerken.



Agentur Uniplan Köln Blick ins Studio
Alle Fotos © Fabian Stuertz

Auf einer Fläche von 3.000 Quadratmetern entwickeln am Kölner Standort von Uniplan etwa 100 Mitarbeiter Messe- und Eventkonzepte für Auftraggeber wie Volvo, Mercedes-Benz oder LG. 1960 in Kerpen gegründet und zuerst einige Jahrzehnte auf Bühnenbau spezialisiert, zeichnet sich Uniplan heute für die kreative Planung von Großevents und Messeständen aus – und für das Design von Showrooms. Mittlerweile hat die Agentur neun Standorte, vier davon in Asien. Und es wird nicht nur fleißig entworfen, sondern auch mit Handwerkern in der eigenen Uniplan-Produktionshalle umgesetzt.

Diese handwerkliche Komponente des Unternehmens spürt man auch in den Räumen des Headquarters im Schanzenviertel in Köln-Mülheim: Das Gebäude in einem ehemaligen Industriegebiet ist größtenteils mit maßgefertigten Möbelstücken aus der eigenen Produktion ausgestattet.

Neben den eigenen Arbeitsplätzen stehen den Teams auch temporär errichtete »Pitch Zones« zur Verfügung, die sie zur besonders intensiven Zusammenarbeit nutzen. Außerdem gibt es verschiedene Kreativräume und ein großzügig gestaltetes Foyer mit Rückzugsmöglichkeiten.

Agentur Uniplan Köln Blick ins Studio
Alle Fotos © Fabian Stuertz

Für das Interior Design aller Uniplan-Standorte ist das Hamburger Architekturbüro Stephen Williams Associates verantwortlich, das unter anderem auch die Räume von Facebook und Twitter in Berlin gestaltete. Der Stil ist modern und unaufdringlich – viel Weiß, viel Beton, Stahl und Aluminium, außerdem freigelegte Backsteinwände. Mehr ist auch nicht nötig, denn überall in der Agentur hängen Kunstwerke aus der Sammlung von Uniplan-CEO und Inhaber Christian Zimmermann.

Die Büros sind sehr hell, dank der Glasfassaden zu den Innenhöfen, die von allen Seiten begehbar sind und die Räume miteinander verbinden. Aus dem Gebäude blickt man auf die raue Industriearchitektur der Nachbarschaft, in der weitere Kreativagenturen, Produktionsfirmen und Digital Hubs sitzen. Früher war das anders, als Uniplan die Räume 2008 bezog, war das Schanzenviertel kaum erschlossen. Das gilt heute noch in Bezug auf Gastronomie, was die Uniplan-Mitarbeiter allerdings nicht weiter stören muss: Im eigenen Agentur-Bistro tischt Küchenchef Roberto mittags italienische Gerichte auf.

Alle Eindrücke zeigen wir in der Galerie – und hier geht’s zu den anderen »Blick ins Studio«-Beiträgen!


Schlagworte:




Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren