Blick ins Studio: von Buchholtz

In den Räumen der Hamburger Agentur von Buchholtz an der Esplanade Nr. 29/30 erinnern viele geschmackvolle Details an die prächtige Vergangenheit des Gebäudes.



1829 erbaut und zuletzt als historisches Café für feinsten Kuchen und Gebäck genutzt, schmiegt sich das im klassizistischen Stil erbaute Gebäude im Herzen der Hansestadt zwischen das Eckhaus Stephansplatz Nr. 8 und den Neubau Colonaden Nr. 51. Über ein steiles Schachttreppenhaus gelangt man in den ersten Stock, wo sich die Agentur von Buchholtz auf 150 Quadratmetern stilvoll eingerichtet hat. Björn Baron von Buchholtz, Inhaber sowie Chief Creative Officer der von Buchholtz GmbH verrät uns: »Es gibt das Gerücht, dass auch Otto Lagerfeld, der Vater von Karl Lagerfeld und Gründer der Glücksklee Milchgesellschaft hier früher sein Büro unterhielt.«

Gegenüber, im ehemaligen Hotel Esplanade und der heutigen Spielbank, soll dessen Sohn Karl Lagerfeld 1949 die erste Modenschau seines Lebens (von Dior) gesehen haben. Die Eltern lebten jedenfalls im »Esplanade« und ein Büro auf der gegenüberliegenden Straßenseite wäre nicht unpraktisch gewesen. Davon abgesehen, regt die großzügige Lounge mit Blick durch die bodentiefer Fenster auf das denkmalgeschützte Casino Esplanade nun die Fantasie der rund zehn Mitarbeiter an, die von Buchholtz hier beschäftigt. Ihnen stehen außerdem der holzvertäfelte Konferenzraum mit einem großem Tisch und den bequemen Bürostuhlklassikern von Eames zur Verfügung; zudem ein Atelier, ein getrenntes Zimmer für die Beratung, sowie eine moderne schwarze Küche.

In jedem der Räume spürt man die liebevolle Hand der Hamburger Designerin Katrin Oeding, die gemeinsam mit punct.object und von Buchholtz das Interior designte. Dabei kamen hochwertige Materialien wie Linoleum, Emaille, Holz, Stahl und Bronze zum Einsatz. So sorgen nun moderne und antike Elemente für eine zeitlose Atmosphäre, die durch Details, wie Vasen, Lampen oder Bronzen einen historischen Bezug auf die Räume erhält. Große Teppiche an Wänden und Böden bewirken dazu ein Gefühl von Wärme und Herzlichkeit.

Zur Entspannung können es sich die Mitarbeiter sowohl im kleinen Innenhof, als auch auf den fußläufigen 47 Hektar Hamburgs grüner Lunge Planten un Blomen oder an der nahegelegenen Binnenalster gemütlich machen. Ferner beträgt der Fußweg zum Bahnhof Dammtor nur drei Minuten; U-Bahn- und Bus-Haltestellen befinden sich direkt vor der Tür, die nächste StadtRad-Station in den Colonaden. Wer also möchte, kann sich bequem bei von Buchholtz einfinden und nach Geheimfächern in der Holzvertäfelung des Konferenzraumes suchen, die es in der Esplanade Nr. 29/30 ebenfalls gerüchteweise gibt.

… und hier gibt’s alle weiteren »Blick ins Studio«-Beiträge.


Schlagworte: , ,




Eine Antwort zu “Blick ins Studio: von Buchholtz”

  1. kaviarklaus sagt:

    was für schnösel…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren