Sinnliche Fantasien

 

 

Erotische Illustrationen haben eine lange Geschichte. »The Purple Book« zeigt aktuelle Zeichnungen von sinnlicher Romantik bis Fetischismus.

 



 

 

Erotische Illustrationen haben eine lange Geschichte. »The Purple Book« zeigt aktuelle Zeichnungen von sinnlicher Romantik bis Fetischismus.

 

Benannt ist »The Purple Book« nach der seinerzeit skandalösen Literaturzeitschrift »The Yellow Book« aus den 1890er Jahren. Und es gibt nicht nur Namensanklänge. Aubrey Beardsley war damals der stilbildende Zeichner des Journals und die geschwungenen, oft die Körper extrem verlängernden Linien der Tuschezeichnungen des berühmten Jugendstilkünstlers klingen auch stilistisch in den Arbeiten einiger Illustratoren wieder, die in »The Purple Book« vorgestellt werden.

 

Inhaltlich knüpft Herausgeber und Pentagram-Designer Angus Hyland, der schon zuvor Bücher über Illustration und Design bei Laurence King herausbrachte, ebenfalls an die Literaturzeitschrift an. Neben Strecken mit Einzelbildern gibt es fünf literarische Texte, die eigens für das Buch illustriert wurden: Der in London lebende Russe Vania Zouravliov nahm sich Edgar Allen Poes »Eleonora« vor, Jules Julien aus Paris einen Abschnitt aus »Story of the Eye« von George Bataille und so fort. Die Illustration oben stammt von Amelie Hegardt. Perfekt zum lustvollen Schmökern.  

 

 

 

Angus Hyland und Angharad Lewis

The Purple Book

Sensuality and Symbolism in Contemporary Art and Illustration

London (Laurence King) 2013

224 Seiten

35 Pfund

978-1-78067-125-3

 

 

 


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