Was passiert mit der Kreativität, wenn auf einmal (fast) alles möglich ist? Wenn Wörter zu Bildern werden und Ideen zu bisher Ungesehenem? Wir haben bei Kreativen nachgefragt, die mit KI neue und aufregende Wege gehen.
AI Artist Grit Wolany gelingt in ihren Arbeiten, das Künstliche mit Emotion zu versehen
Diskussionen über generative KI gibt es viele. Und noch mehr Befürchtungen über ihre Folgen. Abseits von Szenarien wie Stargate und Artificial General Intelligence (AGI) auch darüber, was die Bilderfluten für unsere visuelle Kultur bedeuten und der Austausch mit der Maschine für die Kreativität.
Studien des MIT Media Lab haben ergeben, dass Menschen weniger kritisch und ideenreich sind, wenn sie eine generative KI an ihrer Seite haben. Assistant Professor Jingyi Li hingegen, im kalifornischen Pomona auf Creative Support Tools spezialisiert, vergleicht KI-Visuals mit Fast Fashion. Quantität ginge vor Qualität, die KI-generierte Bilderzeugung schädige Umwelt und Arbeitsbedingungen und ersetze handgefertigte Objekte zu einem Bruchteil der Kosten durch Massenware mit geringer Lebensdauer. (Das ganze Interview lesen.)
Doch natürlich geht es auch anders. Und zwar ganz anders.