Wenn Roboter zeichnen

Auf der Ars electronica präsentiert Medienkünstler Chris Noelle eine robotergesteuerte Lightpainting Installation.



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© Chris Noelle in Cooperation mit Johannes Braumann

 

Mit Lightpainting beschäftigt sich der Berliner Christopher Noelle seit über zwölf Jahren. Für die Ars electronica hat er jetzt erstmals einen Industrieroboter zur Steuerung einer Lichtquelle eingesetzt.

Der Vorteil: Mit einem gesteuerten Roboter gelingen die Bewegungsabläufe gleichermaßen schnell und genau. Ausgerüstet mit einem Leuchtstab, auf dem 100 LEDs leuchten, zeichnet der Arm des programmierten Helfers Figuren und Formen in den Raum.

Die Bilder zeigen verschiedene bildliche und grafische Elemente, wie beispielsweise einen Vogelschwarm, aus dem das Ars-Electronica-Logo entsteht, einen freistehenden 3-D-Kubus, eine DNA-Helix sowie typografische Elemente.

 

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© Florian Voggeneder

 

Für die Installation hat sich Christopher Noelle mit Johannes Braumann zusammengetan, dem Leiter des Robotik-Experimentallabors der Kunstuniversität Linz. Gemeinsam spannten sie den den Industrieroboter KUKA KR16  für Noelles Kunstprojekt ein. Braumann programmierte den Bewegungsablauf, Noelle entwickelte die Grafiken und kümmerte sich um die Lightpainting-Hard- und Software-Lösung, die aus den abgespielten Grafiken eine Echtzeit-Animation erzeugt. Der KUKA KR16 spielt in einer Endlosschleife eine mit der Programmiersprache Grashopper entwickelte Choreografie ab und steuert dabei immer wieder das Abspielen der Bilddatei auf dem Leuchtstab an.

 




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