Quakebook: Crowdsourcing durch Twitter für den guten Zweck

 

Aus den Tweets von Erdbebenbetroffenen in Japan stellte ein Blogger in nur einer Woche den Erfahrungsbericht »Quakebook« zusammen. Die Erlöse davon werden gespendet.



 

Aus den Tweets von Erdbebenbetroffenen in Japan stellte ein Blogger in nur einer Woche den Erfahrungsbericht »Quakebook« zusammen. Die Erlöse davon werden gespendet.

Direkt während der Erdbebenkatastrophe, dem folgenden Tsunami und der radioaktiven Bedrohung durch das Kraftwerk Fukushima fiel das Festnetz in teilen Japans aus – nicht aber das Mobilfunknetz. Viele Betroffene sendeten Twitternachrichten über ihre Situation, schilderten die Lage, baten um Hilfe oder wollten mitteilen, dass sie wohlauf sind. Ein britischer Blogger aus Chiba, der unter dem Pseudonym Our Man in Abiko bloggt, forderte Betroffene wie auch prominente Autoren wie etwa Sci-Fi-Autor William Gibson oder den investigativen Reporter Jake Adelstein auf, ihm ihre getweeteten Erlebnisse zuzusenden. Innerhalb einer Woche kompilierte der Blogger mit 200 freiwilligen Helfern ein ganzes Buch unter dem Titel » 2:46: Aftershocks: Stories from the Japan Earthquake« oder »#Quakebook«. Das Werk ist als reines Kindle eBook bei Amazon erhältlich, User ohne Kindle können es aber natürlich auch herunterladen und lesen. Die Erlöse sollen zu 100 Prozent an das japanische Rote Kreuz gespendet werden.





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