Shopping-App verknüpft Off- und Online-Handel

Mit einer Multichannel-Commerce-Lösung und 97 Millionen US-Dollar Venture-Kapital im Rücken geht das Londoner Start-up PowaTag des britischen E-Commerce-Pioniers Dan Wagner an den Markt.



 

Mit einer Multichannel-Commerce-Lösung und 97 Millionen US-Dollar Venture-Kapital im Rücken geht das Londoner Start-up PowaTag des britischen E-Commerce-Pioniers Dan Wagner an den Markt.

Ein Klick mit dem Smartphone auf die Anzeige, schon ist das Buch unterwegs. Im Schaufenster gefällt eine Lam­pe – ein Klick, und sie ist geordert. Im Radio wirbt ein Spot für das Konzert des Lieblingskünstlers – ein Klick, und die Tickets sind bestellt. Geklickt, bestellt, geliefert, so sieht Shopping mit der App »PowaTag« aus, die seit Anfang März in den App-Stores wie Google Play oder iTunes zum Download bereit steht. Keine drei Sekunden benötigt die App für den Kauf per Smartphone oder Tablet – vorausgesetzt die Kundendaten sind in der App hinterlegt. 240 Händler und Marken weltweit hat das Unternehmen zum Start als Kooperationspartner rekrutieren können, der Rollout erfolgt über Niederlassungen in 14 Ländern.

Um Off- und Online-Handel zu verbinden, verknüpft PowaTag verschiedene Technologien, die derzeit im Mobile Commerce, E-Commerce und stationären Handel eingesetzt werden: QR-Codes in gedruckten Anzeigen und Schaufenstern des Einzelhandels, Audiosignale in TV– und Radio-Spots. Zusätzlich werden im stationären Handel Beacons eingesetzt; Sender, die das Smartphone des Kunden über Bluetooth anfunken, sobald er einen Laden betritt, um ihm auf Basis seiner Shopping-Historie ähnliche Produkte zu empfehlen.

Je nach gescanntem Objekt wird der Kauf dem Einzelhändler oder dem Her­steller zugeordnet, »Powa Technologies« erhält nach Informationen des Magazins »Forbes« vom jeweiligen Geschäftspartner pro Transaktion eine Provision von 0,1 Prozent, mindestens aber 30 Cent.
Als namhafte Partner der Multi­channel-Commerce-Lösung sind bisher unter anderem das Verlagshaus HarperCollins, die Haushaltsgerätehersteller Electrolux und Hoover, der Kaffeevertrieb Lavazza, der Bekleidungseinzelhändler Gap, die Sportartikelhersteller Adidas und Reebok, das Label Universal Music, die Supermartkette Carrefour und der US-Warenhausbetreiber Macy’s an Bord.




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