Typograf

Als erster Vertreter dieser Berufsgattung gilt natürlich Johannes Gutenberg – er begründete mit seiner Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern das Arbeitsmaterial, für das seine Nachfolger Gussformen formten, um aus metallenen Buchstaben spiegelverkehrte Sätze zu ordnen, die, mit öliger Tinte betupft, an die wunderbaren handgeschriebenen Bibeln und Monografien erinnerten, die früher den Alltag vieler fleißiger Mönche in den Klöstern Europas prägten. Bis ins späte 20. Jahrhundert hinein ging es im Grunde so – auch wenn die Spur in monastische Kopistenstuben sich längst verloren hatte.

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Runderneuerte GT Pressura

Inspiriert vom Produktionsprozess des Bleisatzes bietet GT Pressura der schweizerischen Foundry GrilliType eine Alternative zu den gelegentlich etwas spiddelig wirkenden Schriften der digitalen Ära. mehr

Der richtige Schwung

Ein neues Buch animiert uns dazu, mal wieder selbst den Stift in die Hand zu nehmen und Buchstaben zu schreiben. mehr

New Types aus Israel

Noch bis zum 24. September zeigt das Museum für Druckkunst in Leipzig die Ausstellung »New Types. Drei Pioniere des hebräischen Grafik Designs«. mehr

Typotopografie Kassel

Soeben erschien im August Dreesbach Verlag das neunte Heft der Reihe »Typotopografie«. Dieses Mal geht es um die Stadt Kassel. mehr

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Frankfurt auf Französisch: Typo-Identity für Frankfurter Buchmesse

Das legendäre Studio intégral ruedi baur entwickelte Identität für den Ehrengast der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, Frankfurt, und setzt dabei ganz auf Schrift und die Sprache verschiedener Kulturen. mehr

Das Schriftlabor startet durch

Eine Schrift, die sich weigert Erdogan zu schreiben und mit der man außerdem »Schere, Stein, Papier« spielen kann: Die neuen Fonts der österreichischen Foundry Schriftlabor sind alles andere als langweilig. mehr

Zwei Neue bei Lazydogs

Gleich zwei neue Schriften erschienen jetzt bei Lazydogs, der Typefoundry von Kai Büschl und Oliver Linke. PAGE-Leser bekommen auf alle Fonts einen Rabatt von 10 Prozent. mehr

Drei superschöne Leseschriften

Brenda zeigt sich scharfkantig und elegant zugleich, bei der Ethos liegen An- und Abstriche sowie die Serifen auf einer Linie und die Brabo gefällt durch gerundete Serifen und moderaten Kontrast.

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Typografie Grundlagen für Print und Online

Diese Stolperfallen gibt es – und so kann man sie umgehen.

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Versal ß großes Eszett Typografie

Wie viel Sinn macht das Versal-ß?

Das große Eszett ist da – und nicht jeder Typograf freut sich über die Neuigkeiten. Was spricht dafür, was spricht dagegen?

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5. Schriftenfest Dresden

17.06.2017 - 18.06.2017

Offizin Haag-Drugulin, Dresden

Am Wochenende findet das Schriftenfest, wie schon in den vergangenen Jahren, zusammen mit der Mitglieder­versammlung des Vereins für die Schwarze Kunst statt.

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Ab in den Zylinder – digital analoger Buchdruck

Mitten zwischen digitalem Massenbuchsatz und bibliophilen Werken in Kleinstauflagen liegen die Bücher, die Erik Spiekermann im digital-analogen Buchdruck produziert. Sie vereinen das Beste aus beiden Welten. mehr

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Happy Birthday, Erik Spiekermann

Heute wird Typolegende Erik Spiekermann 70 Jahre alt. PAGE gratuliert herzlich und wollte wissen, was er in den nächsten zehn Jahren vorhat. mehr

Best-of Grafikdesign und Typografie: Die Gewinner des TDC 2017 – Teil 6

Riesiges Lettering für ein Einkaufscenter, Twenties Glamour und ein Leitsystem, das leuchtend rotiert: Wir zeigen exklusiv die Gewinner des Type Directors Club 2017 aus New York. mehr

The Inner Game of Design

17.05.2017

Hamburg

Die Veranstaltungsreihe von TwoPoints.net geht in die dritte Runde mit »The Inner Game of the Typographic Universe— Dining with Mr. DIN« mehr

Best-of Grafikdesign und Typografie: Die Gewinner des TDC 2017 – Teil 5

Buchstaben, die wachsen, Rum wie aus der Apotheke – und ein äußerst provokantes Trump-Plakat: Wir zeigen exklusiv die Gewinner des Type Directors Club 2017 aus New York.
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Liebe, Lust und kurviges Vergnügen als Schrift

Der Typedesigner Neil Summerour hat die Schrift Marshmallow entworfen, die einen mit ihren großen Kontrasten »nach Luft schnappen« lassen soll – und jede Menge Spaß bereiten. mehr

Spacing, Spacing, Spacing

Erfahrungen eines Vollblut-Typedesigners mit seinem bereits absolvierten Type-and-Media-Master in Den Haag …

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Wer mit geschwellter Brust behauptet, er gehe jetzt ins Office, beruft sich insgeheim oder unwissend auf Gutenberg-Assistent Peter Schöffer und seinen Mainzer Mäzen, zu Neudeutsch Venture-Kapital-Geber Johannes Fust, die in ihrem Engagement für die kommerzielle Nutzung der beweglichen Lettern das erste Buchdruck-Offizin eröffneten. Straßburg, Köln, Nürnberg, Bamberg, Augsburg, Lübeck – einfach überall in Europa tat man es ihnen nach und druckte Bibeln und weltliche Literatur nach diesem Verfahren. Mit eigenem, offiziellem Markenzeichen! Auch die Spur zur Wortmarke wurde also schon ganz früh in der Geschichte der Typografen gelegt.

Doch machen wir es kurz: Altgediente Typografen, die sich vielleicht noch an einem der Vorläufer der Linotype-Setzmaschine (Codename »Typograph«) die Finger blutig tippten, gehören seit Bestehen von PAGE zur Stammleserschaft, jüngere Typografen haben nicht selten beim Erstkontakt mit PAGE Feuer für die Kunst des Umgangs mit Schrift gefangen – dafür aber makellose Fingerkuppen, DTP, PostScript, TrueType und Co sowie zuletzt WOFF sei Dank.

Zugegeben, ein prosaisches Ende, weil ein zu weites Feld. Lesen Sie doch einfach weiter zum Thema – alle Monate im PAGE-Heft oder hier auf PAGE Online.