Portfolios to go

Ab sofort im Handel: PAGE 11.2010



Editorial: Kreativ 24/7

Wann und wo haben Sie die besten Ideen? Sagen Sie jetzt bitte nicht „Unter der Dusche!“ Und wann denken Sie über neue Projekte und Co-Wor­ker nach? Lediglich im eigens dafür anberaumten Kreativ-Meeting? Und selbst wenn – haben Sie da stets einen PC pa­rat? Ist es nicht vielmehr so, dass Ihnen in diesem Moment nur Ihr Smartphone oder ein Tablet zur Verfügung steht? Nutzen Sie Apps nicht auch selbst, um unterwegs in Bildarchiven zu stöbern und Ihre Jobs zu verwalten? Ist es inso­fern nicht empfehlenswert, auch Ihren potenziellen Auftraggebern und Mitstreitern Ihr Portfolio jederzeit und über­all mobil zugänglich machen?

Klar, mit einem allgemein üblichen Online-Auftritt sind wir da meist schon recht gut aufgestellt. Die mobilen Devices werden schließlich immer leistungsfähiger. Paradox wird es nur dann, wenn wir uns einerseits Experten für digitale Kommunikation schimpfen und andererseits den iPhone-User mit den Worten „Poor boy, seems like you don’t have Flash. For experience our Website, you need the latest Flash-Plug-in. Please download here“ begrüßen.

Aber müssen wir deshalb gleich gänzlich Flash-frei werden? Oder gar eine aufwendige Applikation in Auftrag geben? Nicht jeder muss seine Crossmedia-Kompetenz unter Beweis stellen. Tut es ein simples PDF-Portfolio nicht auch? Könnten unsere Kunden – und natürlich auch wir selbst – dieses nicht einfach in der iBooks-Applikation ablegen und hätten es fortan immer griffbereit? Zum Beispiel für den nächsten Elevator Pitch?

Ab Seite 26 gehen wir denn auch der Frage nach, für wen sich welche Form der mobilen Präsentation lohnt. Wir spre­chen mit Kreativen und Auftraggebern über ihre Mediennutzung bei der Entwicklung von Kampagnen und Designarbeiten. Wir zeigen, wo­rauf es bei einer M-Selbstdarstellung ankommt. Und auch in Sachen Tools lassen wir Sie nicht im Regen stehen.

Übrigens: Auch in unseren Redak­tions­runden stehen schon lange keine sper­rigen Laptops mehr auf dem Tisch. Wir konferieren mit iPad und Co. Und wenn sich darauf auch Ihr Portfolio betrachten lässt, kann das nicht von Nachteil sein, oder?

Gabriele Günder,
Chefredakteurin/Publisher

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