DMY Berlin richtet Designpreis aus

Nach dem Trubel um den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie nun die Organisation DMY Berlin mit der Ausrichtung beauftragt. Der Rat für Formgebung hat seinen Preis umbenannt.



Nach dem Trubel um den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie nun die Organisation DMY Berlin mit der Ausrichtung beauftragt. Der Rat für Formgebung hat seinen Preis umbenannt.

Ab dem 1. März können sich Institutionen, Unternehmen und Designer um den Preis bewerben, Bewerbungsschluss ist am 30. April. Die Jury tagt vom 6. bis 10. Juni. Während dieses Zeitraums werden jene Arbeiten, die den formalen Kriterien genügen, im ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof im Rahmen des DMY international Design Festivals ausgestellt.

Eingereicht werden können nur Arbeiten, die bereits bei einem Länderwettbewerb, einem vom jeweiligen Bundesland anerkannten Auswahlverfahren oder einem nationalen oder internationalen Wettbewerb ausgezeichnet wurden. Die Produkte oder Leistungen müssen zum Zeitpunkt der Abmeldung auf dem Markt angeboten werden und die Markteinführung oder Veröffentlichung nicht länger als drei Jahre zurückliegen. Ausgezeichnet werden Arbeiten in den Kategorien Produktdesign, Kommunikationsdesogn (analoge sowie digitale Medien sowie 3D- und Livekommunikation) sowie ökologisches Design. Zudem wird eine Persönlichkeit für ihre Lebensleistung ausgezeichnet. Die Gewinner werden im Oktober 2012 bei einem Festakt in Berlin gekürt.

Als Reaktion auf die Kritik an zu hohen Teilnahme- und Veröffentlichungsgebühren werden die Kosten ab sofort gedeckelt. 2012 liegt die Teilnahmegebühr bei 350 Euro netto, weitere Gebühren werden nicht erhoben. Alle Infos zur Anmeldung unter dmy-berlin.com.

Zur Erinnerung: Nachdem das Ministerium die Vergabe des Designerpreises 2011 aussetzte, hatte der Rat für Formgebung einen eigenen Preis ins Leben gerufen – zunächst unter dem Namen Designpreis Deutschland. Dabei hat der Rat es versäumt, den Unterschied zum bisherigen Preis des Ministeriums ausreichend kenntlich zu machen und damit Proteste aus der Branche provoziert. Mittlerweile heißt der Preis German Design Award. Die Gewinner stehen bereits fest, die Preisverleihung findet am 10. Februar 2012 in Frankfurt statt.


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