Kunst trifft Keramik und Typografie

Perfekte Kooperation: Ebon Heath gestaltet Kollektion für Villeroy & Boch.



»Ich höre mit meinen Augen«, sagt Typografie-Artist Ebon Heath und verwandelt Buchstaben in dynamische Skulpturen, in kinetische Objekte und Installationen, verleiht Beyoncé Flügel aus fragilen weißen Wörtern, lässt typografische Ballette aufführen – und hat für Villeroy & Boch jetzt die Letter erneut aus ihrem zweidimensionalem Kontext befreit.

»Second Glance« hat Heath, der in Brooklyn, Berlin und Bali lebt, die Kooperation genannt, die von der Agentur PCH initiiert wurde – und bei der zeitgenössische Typografie auf die Tradition der 1748 gegründeten Marke trifft.

Genauer gesagt auf ein Waschbecken, das Heath als Objekt ausgewählt hat. Dafür hat er ein Muster kreiert, dass die klassischen, ornamentalen Wurzeln des Keramikherstellers mit der modernen Ästhetik der Dekonstruktion verbindet. »Purge« nennt Heath diese Art der Kreation, bei der er zahlreiche Zeichnungen anfertigt und sie zu visuellen Rhythmen zusammenführt. Sie basieren auf Bildern, in diesem Fall historischen Produkten, Firmensitz und dem Logo von Villeroy & Boch und Silhouetten von Menschen, die die Marke beeinflusst haben. Auf den ersten Blick scheint das Muster abstrakt, aber zeigt beim »Second Glance« seine narrative Struktur.

Tief in die Herstellungsprozesse bei Villeroy & Boch eingetaucht, entwarf Heath noch weitere »Second Glance« Werke wie ein Keramik-Mobile aus 166 bedruckten Buchstaben, die anmutig schön den Raum einnehmen und eine Keramik-Kette.

Die Kollektion der Waschbecken, die auf 100 Einzelstücke limitiert ist, wurde mit einer Ausstellung in der Seven Star Gallery in Berlin gelauncht und geht, mit anderen Arbeiten Heaths und einem Film über die Entstehung der Kollektion, auf eine Ausstellungstour nach New York, London, Paris, Moskau und Shanghai.


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