Alles Schrift: Typografische Plakate

Von 1915 bis heute: Das Museum für Gestaltung in Zürich zeigt Plakate, die einzig aus Schrift bestehen.



Erst war das Schriftplakat – und das bereits seit der Erfindung des Buchdrucks. Doch durch das Bildplakat wurde es Ende des 19. Jahrhunderts verdrängt. Schrift kam lediglich als kleines Übel vor, notwendig, um Informationen zu transportieren.

Was das Schriftplakat jedoch alles kann und wie es selbst Bild werden kann, zeigt die Ausstellung im Museum für Gestaltung in Zürich in seinem Plakatraum.

Während José Albergaria und Rik Bas Baker 2004 für ein Festival in Chaumont eine kunterbunte »Buchstaben-Fassade« entwarfen, verwandelte Ruedi Wyss die Konzertankündigung für Laurie Andersons »The end of the moon« als Balken, Halb-, Viertel- und Voll-Monden – und ließ Ruedi Külling den bic Kugelschreiber selbst Bände sprechen.

Die Ausstellung ist bis zum 1. Dezember zu sehen.

Abb.: oben: Ruedi Külling: Bic – Kugelschreiber, CH, 1961

Ruedi Wyss: Laurie Anderson – The end of the moon, CH, 2006

José Albergaria/Rik Bas Baker: Festival International de l’affiche et des arts graphiques, Chaumont, FR, 2004

John Anderson: IBM – In the problems lies the solution, US, 1980

Peter von Arx: Kunsthalle Basel – Sidney und Harriet Janis Collection – Theo Eble, CH, 1970, Foto: Max Mathys

Anonym: Revolution, FR, 1968

Walter Ballmer: Stile Olivetti, DE, 1962

Max Bill: Kunsthaus Zürich – Allianz, CH, 1947


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