Quark setzt auf Tablets

Mit einer Neuauflage des AppStudio will sich Quark den Markt des Tablet-Publishing erschließen. Grundlage ist die Technologie von PressRun.



Quark AppStudio

Mit einer Neuauflage des AppStudio will sich Quark den Markt des Tablet-Publishing erschließen. Grundlage ist die Technologie von PressRun.

Kein anderer Bereich der Medien boomt so, wie die Klasse der Tablet-Computer. Sowohl was die Verbreitung der Hardware betrifft, als auch bei den Inhalten. Der Softwarehersteller Quark bedient diese Plattform seit 2011 mit seinem AppStudio als Erweiterung zu Quark XPress 9. In wenigen Tagen wird dieses Produkt nun einem umfassenden Relaunch unterzogen. Besser gesagt: Künftig ersetzt PressRun von Mobile IQ unter dem Namen AppStudio die alte Anwendung. Quark hatte den Hersteller der eingeführten Publishing-Lösung im April übernommen und seither weiterentwickelt.

Dank HTML5-Unterstützung statt der bisherigen Overlay-Technik ist das neue AppStudio deutlich vielseitiger als der Vorgänger: Auf der Gestalterseite kann jetzt sowohl mit Quark Xpress als auch mit InDesign gearbeitet werden. Auf der Kundenseite werden jetzt neben dem iPad auch Android-Geräte, sowie der auf Android basierende Amazon Kindle unterstützt. Das Generieren der Dateien für die Apps läuft nun per Upload in der Cloud.

Quark bietet das neue AppStudio vor allem als Abo-Modell an. Zwar gibt es eine »Single Edition« für 169 Euro, aber die publiziert nur eine Ausgabe, einer Publikation auf einer Plattform. Alle oben genannten Features bietet erst die »Premium Edition« für 429 Euro pro Monat. Bei der »Professional Edition« für 89 Euro im Monat kann der Kunde zwar beliebig viele Ausgabe seiner Publikation veröffentlichen, muss aber auf die Schnittstelle zu InDesign und die Android-Plattform bei der Ausgabe verzichten.


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