Bye-bye Adobe InDesign!

Als Alternative zu Adobes Layoutsoftware steht nicht nur das bewährte Quark XPress bereit, sondern bald auch ein Newcomer aus UK.



Auch wenn der Name Quark bei so manchem Erinnerungen an die Antike des Desktop-Publishings anklingen lässt, ist XPress immer noch eine echte Alternative zu InDesign. Das liegt nicht nur an dem Umstand, dass die Software kontinuierlich weiterentwickelt wurde (vor allem im Bereich Satz und Typografie, aber auch bei der PDF-Verarbeitung und der crossmedialen Produktion), sondern auch am – im Vergleich zu früher – für Klein- und Großkunden deutlich attraktiveren Preismodell. Zudem wirbt Quark mit breiten (Cross-)Upgrade-Möglichkeiten – man bekommt die Software mit etwas Geschick weit unter dem offiziellen Einstiegspreis.

»Ausschlaggebend für den Umstieg von InDesign auf XPress war die deutlich einfachere Produktion von hochwertigem HTML5«

Sascha Burkhardt, Herausgeber des in Frankreich mehrsprachig produzierten Onlinemagazins »free.aero«

Letzteres spielte für Sascha Burkhardt, Herausgeber des in Frankreich mehrsprachig produzierten Onlinemagazins »free.aero« keine Rolle. »Ausschlaggebend für den Umstieg von InDesign auf XPress war die deutlich einfachere Produktion von hochwertigem HTML5«, erklärt er. Das Magazin setzt auf hochqualitative Fotos und guten Satz. »Bei uns kann man hereinzoomen und zum Beispiel die für Paraglider wichtigen Stoffe genau betrachten.«

Einfach Videos einbetten
Der früher begeisterte InDesign-Anwender ist erst mit Version 2017 zu XPress gewechselt – »vorher war der HTML-Output nicht wirklich brauchbar«, so Sascha Burkhardt. Dass die Entwickler bei Quark auf die Kundenkritik – auch seine eigene – reagieren, spricht ebenfalls für das Programm. Einfach Videos einbetten zu können ist für ihn ein weiterer großer Vorteil. Was ihm allerdings fehlt, ist die Möglichkeit, Suchmaschinen wie Google und Co automatisiert Zugriff auf die einzelnen Seiten zu bieten.

Zwar ist der Datenaustausch zwischen XPress und InDesign deutlich einfacher geworden, seit das Quark-Tool InDesign-IDML vollständig einlesen kann, doch dürfte es für Umstiegswillige gegenwärtig ein Problem sein, einen Workflow mit Umkopieren auch bei komplexen Dokumenten sicher zu gewährleisten.

Darüber hinaus sind schon weitere Alternativen in Sicht! Der britische Softwarehersteller Serif hat ein neues Layouttool angekündigt: Affinity Publisher soll im Sommer 2018 in der Version 1.0 erscheinen und wird wie die anderen Affinity-Produkte auch wahrscheinlich mit einem äußerst günstigen Einstiegspreis an den Start gehen.


Das nächste Mal geht es um Alternativen zu Photoshop und Lightroom


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3 Antworten zu “Bye-bye Adobe InDesign!”

  1. Wie über Social Media verbreitet, ist unsere deutsche Telefonnummer ist leider seit dem 2. Mai gestört.

    Alles andere, Chat, Email und alle anderen Telefonnummern (z.B. die irische) funktionieren. Wir hoffen, dass das unser Telefonprovider schnell beheben kann.

    Ansonsten gerne eine Meldung über unser Feedbackformular: http://www.quark.com/Buy/QuarkXPress_Sales/Customer_Service/#phone

    Danke!

  2. ABC sagt:

    ??
    Euer Ernst?
    wenn Quark nicht aus dem Quark kommt und diese Fake-Live-Chat buttons für den KundenSupport auf die Site macht ohne Funktion und eine nicht erreichbare Tel.Nummer hinterlegt……
    Ich hoffe das die Software nicht den gleichen standart hat

  3. Danke!

    Zu “Zudem wirbt Quark mit breiten (Cross-)Upgrade-Möglichkeiten – man bekommt die Software mit etwas Geschick weit unter dem offiziellen Einstiegspreis.”

    Viel Geschick braucht man dazu nicht 😉

    Das Competitive Upgrade auf QuarkXPress 2017 ist seit Mai 2017 bei Quark direkt, im eStore und bei Händlern erhältlich und bietet MEHR ALS 50% Rabatt auf den Preis einer Vollversion.
    Und bis zum 15. Mai 2018 sogar INKLUSIVE kostenlosem Upgrade auf QX2018.

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