Wunder aus Wolle

Großartige Verbindung aus Mathematik, Meeresbiologie, Handwerkskunst und Gemeinschaftsarbeit: das Hyperbolic Crochet Coral Reef am Smithonian Institute.




Großartige Verbindung aus Mathematik, Meeresbiologie, Handwerkskunst und Gemeinschaftsarbeit: das Hyperbolic Crochet Coral Reef am Smithonian Institute.

Es begann 2005 in einen Wohnzimmer in Los Angeles. Da nahmen die Schwestern Margaret und Christine Wertheim das Wollknäuel zur Hand, um gegen die Zerstörung des australischen Barrier Reef anzuhäkeln. Vier Jahre später war das halbe Haus voller gehäkelter Seeanemonen, Korallen, Meeresschnecken, Seegras und Algen.

Entwickelt haben sie ihr Hyperbolic Crochet Coral Reef nach dem Prinzip der hyperbolischen Mathematik, die, ähnlich den Fraktalen des Mandelbrotbaums, sich immer wiederholende Muster errechnet, die zu ihren Vorlagen wurden.

In Windeseile verbreitete sich die Faszination nach Chicago, New York, London, Melbourne und Kapstadt aus, wo weitere Handarbeits-Künstlerinnen begannen mitzuhäkeln – und seither wurde das Reef immer wieder ausgestellt. Die bisher populärste Station: das Smithsonian National Museum of Natural History in Washington D.C., wo es zur Zeit zu sehen ist.

Mittlerweile hat das Riff viele “Unter”-Riffs bekommen, Atolle, Anemonen-Gärten – und das Toxic Reef, das aus Garn und Plastikabfall gehäkelt ist, der zu den Stacheln eines Seeigels oder zu flirrendem Seetang wird.


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