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Wie das Kriegszeichen Z zum Hoffnungsträger wird

From Z to Zzzzz: Die Hamburger Agentur BrinkertLück hat eine Kampagne entwickelt, um die Plattform Host4Ukraine, die Geflüchtete und Anbieter von Unterkünften zusammenbringt, bekannter zu machen.

Werteagentur nennt BrinkertLück aus Hamburg und Zürich sich selbst. Sie hat sehr erfolgreich Wahlwerbung für die SPD gemacht, sich mit der syrischen Sendergruppe ARTA FM für Demokratie und Meinungsfreiheit eingesetzt – und jetzt eine Kampagne für die Platttform Host4Ukraine des digitalen Kirchenportals Churchpool gestartet.

Host4Ukraine bringt ohne hohe bürokratische Hürden Menschen, die aus der Ukraine flüchten müssen mit Anbietern von Unterkünften zusammen. Wie es von BrinkertLück heißt, wurden nach wenigen Tagen auf der Plattform bereits mehrere tausend Wohnungen, Zimmer und Betten in über 40 Ländern angeboten.

Die englischsprachige Kampagne von BrinkertLück, die pro bono entstanden ist, möchte Host4Ukraine bekannter machen.

Zzzzz für Hoffnung

Im Mittelpunkt steht dabei der Buchstabe Z, der mittlerweile auf vielen Kriegswaffen und Fahrzeugen der russischen Armee zu finden ist und auch von Befürworten von Putin und seinem Krieg genutzt wird.

Vor einigen Tagen hat zudem ein russischer Turner beim Weltcup in Katar für Entsetzen gesorgt als er das Z bei der Siegerehrung auf seinem Trikot trug. Es findet sich auf SUVs in Moskau, auf Flaggen und an Häuserwänden und hat sich rasant zum Symbol russischer Kriegspropaganda entwickelt.

In der Kampagne für Host4Ukraine lässt BrinkertLück das Z zu einem Zzzzz werden, das für Hoffnung und für Hilfe steht.

Neben einem Werbespot ist das Zzzzz auch in Print- und Social-Media-Motiven zu sehen. Gleichzeitig wendet sich die Kampagne an Unternehmen, Parteien, Privatpersonen, Verbände und Agenturen, ihre Reichweiten zu nutzen, um die Plattform bei Helfenden und Geflüchteten noch bekannter zu machen.

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