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Hoffnung senden: Kampagne für den Radiosender ARTA FM

BrinkertLück Creatives aus Hamburg startet 2021 mit ihrem syrischen Kunden, der Sendergruppe ARTA FM, die für Demokratie und Meinungsfreiheit kämpft – und mit einer Kampagne zum Welttag des Radios.

»Wer Hoffnung sendet, wird gehört« heißt der Claim, den die Hamburger Agentur BrinkertLück Creatives bereits Anfang des Jahres für den nordsyrischen Radiosender ARTA FM entwickelte.

Der einzige unabhängige Radiosender Syriens wurde 2013 von Medienleuten aus Amude, Deutschland und den USA ins Leben gerufen und sendet heute mit 120 Mitarbeitern aus dem syrisch-türkischen Grenzgebiet und in Nordrhein-Westfalen.

Die mittlerweile am meisten gehörte Radiostation in Syrien sendet in kurdisch, arabisch, aramäisch und armenisch und ist mit dem Frauenprogramm seiner Station »ZÎN FM« Vorreiter in Sachen Gleichberechtigung. Die Station »Al Furatiya« der Gruppe hingegen versorgt nach der Befreiung vom sogenannten »Islamischen Staat« die Region rund um Raqqa, Dair az-Zor und dem Osten Syriens.

Kampagne zur Unterstützung

ZumWelttag des Radios am 13. Februar und zur Unterstützung von ARTA FM allgemein, wirbt BrinkertLück Creatives für Spenden und Unterstützung des Senders. Erst Recht, seit Raphael Brinkert Ende 2019 selbst nach Syrien und in den Irak reiste, um sich dort ein Bild der Lage zu machen.

»Wo Raketen statt unabhängige Radiosender und Propaganda statt Printmedien den Alltag repräsentieren, sendet ARTA.FM 24 Stunden täglich Hoffnung«, sagt er. »Es ist Ehre und Pflicht zugleich, dass wir die Geschichten aus Syrien in Europa erzählen, den Menschen vor Ort Mut machen, neue Kooperationspartner gewinnen und Sponsoren-Gelder und Spenden für Direkthilfe vor Ort generieren.«

Zu diesem Engagement gehört die Kampagne »Wer Hoffnung sendet, wird gehört« mit verschiedenen Motiven, die ARTA FM Hörer:innen mit ihren tragbaren Radios zeigt – gemeinsam vorm Haus, mit dem Schäfchen im Garten oder im eigenen Laden:

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