Streit: Neues ZEIT-Ressort mit eigener Kampagne

Die Agentur Zum goldenen Hirschen entwickelte gemeinsam mit der Wochenzeitung Die ZEIT die Einführungskampagne für dessen neues Ressort Streit.



Heute sind Fronten oft verhärtet. Politisch, gesellschaftlich, sozial. Anstatt konstruktiv zu streiten, blafft man sich an, hört einander nicht mehr zu und legt nur wenig Wert auf eine Annäherung, auf Kompromisse oder gar eine gemeinsame Wahrheitsfindung.

Was ein Disput aber alles kann, wie er für Versöhnung, für Fortschritt und Demokratie steht, will das Wochenmagazin Die ZEIT in seinem neuen Ressort »Streit« zeigen, das auf »Argumente statt Schubladen« setzt, auf demokratischen Diskurs, ehrliche Auseinandersetzung und auf Annäherung.

Begleitet wird die Einführung des neuen Ressorts, die mit weiteren gestalterischen Veränderungen im Heft einhergeht, von einer Kampagne, die gemeinsam mit der Hamburger Agentur Zum goldenen Hirschen entstand. Es ist die erste Zusammenarbeit der Kreativen mit Die ZEIT.

Knalliges Gelb und Kreisstörer

Die Motive der Kampagne zeigen eine Seite von Streit, an die man im ersten Moment vielleicht gar nicht denkt, sagt Holger Pfeifer, Creative Director bei den goldenen Hirschen. »Sie sollen – genau wie das neue Ressort – zeigen, wie wichtig unterschiedliche Meinungen sind und was ein gut geführter Diskurs alles bewegen kann.«

In den Anzeigen sieht man Angela Merkel in Umarmung mit Horst Seehofer, eine »Fridays for Future«-Demonstration, ein Atomkraftwerk und versehen sind sie mit einem großen gelben Punkt.

»Das Gelb hat sich im Gestaltungsprozess ergeben. Wir wollten eine frische und knallige Farbe. Ein reines Gelb hat sich dafür angeboten«, sagt Kay Lübke, Art Direktor Werbung des ZEIT Verlags, und, dass der gelbe Punkt der ZEIT-Praxis folgt, fast ausschließlich Kreisstörer in der Verlags-Werbung zu verwenden. Denn sie zwingen dazu, sich textlich kurz zu fassen. Die verwendete Schrift Gotham Narrow ist die Hausschrift der ZEIT-Werbung.

Am 5. September wird das neue Streit-Ressort erstmals erscheinen.

 

 

 

 

 

 

 

 


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