Store-Concept für Karl

Die Agentur Liganova aus Stuttgart entwickelte das Window-Design und Store-Concept für Karl Lagerfelds neue Marke Karl im Londoner Kaufhaus Selfridges.



Bild Store Concept Karl

Anfang dieses Jahres brachte Karl Lagerfeld seine neue Modelinie Karl auf den Markt – mittlerweile ist bereits eine zweite Kollektion erschienen, die neben Kleidung und Accessoires auch iPhone Hüllen umfasst und die, ebenfalls wie die erste, mit Events und speziellen Store-Designs gefeiert wurde. In London ist aktuell ein Store-Concept für Karl by Karl Lagerfeld zu sehen, das ein Team von Stuttgarter Designern entwickelt hat, nämlich die Agentur Liganova.

Für die Karl-Abteilung im Londoner Kaufhaus Selfridges gestaltete Liganova die beiden Hauptfenster an der Oxford Street sowie eine über 200 Quadratmeter große Fläche im Store. Das Window-Design haben die Gestalter an das große Thema diess Sommers in London angelehnt: die Olympischen Spiele. Passend zur Olympiade sind in den Fenstern Roboter-Mannequins zu sehen, die sportliche Disziplinen wie Hürdenlauf oder Diskuswurf ausführen – in Mode von Karl, versteht sich.

»Für die Installation haben wir spezielle ‘Robot’-Mannequins entwickelt. Die Body-Parts sind aus hochwertigem Kunststoff gegossen, feingeschliffen und glanzlackiert. Für den futuristischen Effekt wurden alle Einzelteile mit speziell angefertigten Metallplatten abgedeckt«, sagt Stefan Lerche, Key Account Director bei Liganova.

Zusätzlich zu den Robotern zeigen die Fenster im Hintergrund Portraitbilder von Karl Lagerfeld, die als großflächige 3D-Drucke auf Lenticular-Folie realisiert wurden.

Für das Store-Design griff die Agentur auf ein Gestaltungselement zurück, das auch in der Karl-Kollektion immer wieder auftaucht: Das Konterfei von Karl himself. Es dient in Selfdridges zum einen als Eingang zur Verkaufs-Sonderfläche, zum anderen wird es optisch durch eine Spiegel-Rückwand mit Neon-Silhouette des Designers vergrößert. Die Kollektionsteile werden auf speziell designten, schwarz glänzenden Warenträgern sowie auf einem Ping Pong Tisch im Raum inszeniert.

Die gesamte Installation ist noch bis Ende Oktober 2012 in Selfridges zu sehen.


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