Schwerkraft? Nicht in dieser Spielzeit-Kampagne!

Für die Schaubühne Berlin inszenierte der Künstler John Bock eine Plakat-Kampagne, die mit den Möglichkeiten des Theaters spielt.



Seit letztem Jahr verwandelt die Schaubühne Berlin ihre Spielzeit-Kampagnen in Kunstwerke.

Zuletzt zeigte Christian Jankowski das Ensemble des Theaters im Schlaf von den Kollegen verkleidet, bemalt oder im Fall von Lars Eidinger mit fremdem Daumen im Mund.

Jetzt übernahm der Künstler John Bock, bekannt für seine aberwitzigen Performances und rauschhaften, dadaistischen Installationen, die Spielzeitkampagne 2019/20.

Unter dem Titel »Im verbeulten Universum« zeigt der Künstler, dass in der Fantasiewelt des Theaters alles möglich ist. Auch, dass die Schauspieler fliegen und die Requisiten gleich mit.

Dafür bestückte er eine schwarze Guckkastenbühne mit Material aus dem Fundus, gemischt mit eigenen Objekten, ließ alles an Seilen in die Luft gehen und von Theaterfotograf Thomas Aurin einfangen.

Eine herrlich surrealer Bilderreigen ist so entstanden, ein ästhetisches, wie Malerei des 17. Jahrhundert ausgeleuchtetes, Gegengewicht zu den trashig-ausgelassenen Szenerien Jankowskis.

Der nächste Künstler hat bereits zugesagt. Die Kampagne für die Spielzeit 2020/21 wird Konzeptkünstler Olaf Nicolai gestalten.

Scheint fest in Männerhand zu sein.

 

 


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