Klein, gelb und für alle! Reclam feiert 150-jähriges Jubiläum mit Sonderedition

Statt schlicht gelb gibt es zum 150. Geburtstag der Reclam-Bücher eine 16-teilige Jubiläumsedition im ganz besonders gestaltetem Festgewand.



Reclam-Jubiläumsedition / 150 Jahre Universal-Bibliothek

1867 erschienen die ersten Bände der Reclam Universal-Bibliothek, klug ausgewählt und zu einem Niedrigpreis, sodass auch ärmeren Schichten der Zugang zur Weltliteratur möglich war.

Klassiker, antike Texte, Opernlibretti und auch populäre Titel gehörten zum Sortiment, das in Rotationsdruck und Stereotypie hergestellt wurde, professionell vertrieben und beworben und bis heute eine Erfolgsgeschichte ist.

In diesem Jahr wird die Universal-Bibliothek 150 Jahre alt und feiert diese nicht nur mit Merchandise, einem Cover-Wettbewerb für Schüler und zahlreichen anderen Veranstaltungen, sondern vor allem auch mit einer Jubiläumsedition.

In leuchtendem Reclam-Gelb und natürlich auch im berühmten Hosentaschenformat werden insgesamt 16 Titel mit einem Einband aus Streifbroschur erscheinen, deren Hintergrund in verschiedenen Mustern gestaltet ist.

Wellen in Gelb ziehen sich über die Cover, Buchstabensalat, geometrische Muster und Sprechblasen. Ausgewählt wurden die ersten acht Titel, zu denen neben Sibylle Berg, Gustav Flauberts »Madame Bovary«, Loriot, Konfuzius’ »Gespräche« und Kafkas »Erzählungen« gehören, nach ihrem Lesevergnügen und dem Anspruch der Reihe, Bücher herauszubringen, die lebenslange Begleiter sind.

Im Herbst werden acht weitere Bände erscheinen, deren Gestaltung variieren wird, aber an die aktuelle angelehnt ist.

Darüber hinaus werden Baumwollbeutel mit dem Aufdruck »Gehasst, geliebt, gelesen« verschenkt und es gibt für 10 Euro einen Reisekulturbeutel mit zwei Reclam-Bänden. Zudem findet ein Cover-Wettbewerb für Schüler statt, bei dem sie fünf beliebte Schultitel – von Goethes »Faust I« zu Lessings »Nathan der Weise« gestalten können.

Noch ein paar Fakten gefällig? Die Top Ten der meist verkauften Reclam-Bücher seit 1948 führen Schillers »Wilhelm Tell« (Platz 1 mit 5.4 Millionen verkauften Expemlaren) an, Goethes »Faust I« mit 4,9 Millionen und Kellers »Kleider machen Leute« mit 4,4 Millionen.

 

 


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