Für Stammgäste und Nachwuchs: Hothouse Rebranding

Der Gestalterin Clare Chow gelang das Kunststück, ein alteingesessenes Restaurant so zu rebranden, dass es eine neue, junge Gäste anlockt, aber die alten nicht vergrätzt.



Seit 1994 isst man in Toronto, Kanada, im Hothouse. Neben den zahlreichen, älteren Stammgästen, sollte jetzt aber eine neue, junge Kundschaft gewonnen werden – mit einem neuen Corporate Design.

Eine Aufgabe, die oft einem Balanceakt gleich kommt. Man möchte die loyalen Kunden nicht mit etwas vergraulen, dass sie nicht mehr als ihr altes Stammlokal wiedererkennen, gleichzeitig ist das alte Design 25 Jahre alt und spricht Junge wenig an.

In Zusammenarbeit mit der Brandingagentur Convey nahm die Gestalterin Clare Chow sich der Aufgabe in ihrer Heimatstadt an.

Und besann sich bei dem neuen Erscheinungsbild auf das historische Viertel, in dem das Hothouse liegt, dessen Architektur und alten Fotografieren, die aus vergangenen Zeiten erzählen.

In Ziegel-Rotbraun und dem dunklen Grün der Metallfenster der Gebäude, sind die Fotografien eingefärbt, die Rautenformen, die diese begleiten, ergeben sich aus Dachgiebeln, die Halbkreise aus Fenstern.

Dazu gibt es das Doppel-H als Logo und feine, historisch anmutende Illustrationen von Sellerieknollen oder Chilischoten.

Besonders schön ist auch das Streichholz-Packaging, ganz auf Rauten reduziert und mit Informationen versehen, wann und von wem das selbst entzündende Holz erfunden wurde.


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Eine Antwort zu “Für Stammgäste und Nachwuchs: Hothouse Rebranding”

  1. Sylvia Szulc sagt:

    Hammer! Gefällt mit sehr gut!

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