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Essen fürs Hirn: Ausgelassenes veganes Mensa-Konzept

Dass veganes Essen nicht nur gut für den Planeten ist, sondern auch für die Konzentration und gute Laune, zeigt das Mensa-Konzept Vegensa, gestaltet von dem Atelier Grand Berg.

Corona sei ausnahmsweise Dank. Denn mit der ganzen Zeit, die anfällt, da man sich so viel weniger vor die Tür bewegt, wurde aus einer Abschlussarbeit ein ganzes Mensa-Konzept. Und was für eins!

Es entstand als der Gestalter Jan Berg vom Atelier Grand Berg der Köchin Antje Meyer eigentlich nur etwas aushelfen wollte.

Sie arbeitet in der Mensa für ein großes Norddeutsches Studierendenwerk. Doch da gerade niemand wirklich eine Mensa braucht, nutze sie die Zeit, sich zur vegan-vegetarischen Köchin fortbilden zu lassen.

Als es darum ging, ihre Abschlussarbeit etwas aufzuhübschen wie Jan Berg es nennt, wurde in Zeiten von Pandemie und Lockdown aus Grafikdesign und Illustration plötzlich das Konzept für »Vegensa – Vegan-vegetarisches Essen für Dein Hirn«.

Und das möchte vermitteln: zwischen Veganern und denjenigen, die meinen, dass zu einem ordentlichen Essen auch Fleisch gehört.

Wie passend, dass norddeutsche Wissenschaftler vor nicht allzu langer Zeit Studienergebnisse veröffentlicht haben, die zeigen, dass pflanzliche Küche nicht nur besser für unseren Planeten, sondern auch für unsere Denkleistung ist: Schnellt beim Fleischkonsum das Energielevel kurz und kräftig in die Höhe, um dann ins Bodenlose zu sinken, versorgt pflanzliche Nahrung den Körper bestätig und auf hohem Niveau mit Energie.

Leuchtendes Grün, lustige Gerichte

Auf diesen Erkenntnissen basiert das Prinzip von Vegensa, dessen Name sich aus den Worten Vegan und Mensa zusammensetzt – und das von einem Erscheinungsbild begleitet wird, das Atelier Grand Berg entwarf.

Humor- und genussvoll, weit entfernt von papptrockenen Grünkernbuletten und mitten hinein in die Vorzüge veganer Küche führt es:

Nicht ökiges Wiesengrün, wie man es von so vielen nachhaltigen Marken kennt, bestimmt die Gestaltung, sondern ein helles, leuchtendes Grün, das zudem mit dem Rosa strahlender Wangen kombiniert wird.

»Alles Kopfsache« heißt der Claim, der vielfältig visualisiert wird. Mit einem Logo dessen Kopf Energie abstrahlt, mit glücklichen und energetischen Köpfen auf dem Packaging und mit Geschirr auf dem sich Gerichte wie »Anti-Stress-Bolo« oder »Schlaues Schnitzel« in Kopfnahrung verwandeln und das mit Angeboten wie »Weisheit zum Löffeln« punktet, mit »Geistesblitz im Brötchen«, »Junge-Denke-Dessert« oder »Geordnete Gedanken-Müsli«.

Gleichzeitig wird jeweils aufgeführt, welche der Zutaten besonders viel Energie bieten und Denken und Konzentration fördern.

Auch wenn ein Studierendenwerk bereits Interesse gezeigt hat, eine der ersten rein vegan-vegetarischen Mensen Deutschlands zu werden, ziehen Antje Meyer und das Atelier Grand Berg parallel auch auf eigene Faust weiter wie sie sagen.

Gemeinsam suchen sie Partner zu denen Glashersteller ebenso gehören wie Bio-Bauern, Lebensmittelhersteller oder andere Unterstützer im norddeutschen Raum.

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