»Ich habe in der Werbung mehr gelernt als an der Kunsthochschule«

Mit einem Augenzwinkern führt uns der Künstler Dries Depoorter die Abgründe digitaler Technologien vor Augen. Für die aktuelle PAGE sprachen wir mit ihm über Ideenfindung und übers Geldverdienen.




Der belgische Medienkünstler Dries Depoorter setzt sich immer wieder spielerisch mit aktuellen The­men wie Datenschutz, KI, Überwachung und sozialen Medien ausein­an­der. Zu seinen bekann­testen Arbei­ten gehört »Die With Me«, eine Chat-App, die man nur verwenden kann, wenn das Smart­phone weniger als 5 Prozent Akkuladung hat. Im Mai tra­fen wir Dries Depoorter beim Interactiondesign-Event This happened in Hamburg und sprachen mit ihm darüber, wie man von Kunst leben kann und woher er seine Ideen bekommt – das Interview finden Sie in PAGE 8.2019.

Seine neusten Arbeiten waren zuletzt beim Pixelache Festival in Helsinki und im HeK bei der Art Basel zu sehen. Dazu gehört die Installation »Quick Fix«. An dem kleinen bunten Automat können sich Ausstellungsbesucher für ein paar Euros Likes und Follower bei Instagram kaufen. Man kann das verwerflich finden oder sich fragen, was Likes in Soziale Medien wert sind, wenn man sie für ein paar Cent kaufen kann.

Aktuell zeigt Dries Depoorter die Installation im Rahmen der Ausstellung Bicycle Thieves im Zentrum für zeitgenössische Kunst Para Site in Hongkong.

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