Diesel lässt 100 Liebhaber tanzen

Mode im Madison-Takt: Auf der Diesel Website tanzen Mitarbeiter und Kunden der Marke die Frühjahrs- und Sommer-Kollektion 2010 vor.



Mode im Madison-Takt: Auf der Diesel Website tanzen Mitarbeiter und Kunden der Marke die Frühjahrs- und Sommer-Kollektion 2010 vor.


Machte Jean-Luc Godards „Bande á part“ den Formationstanz 1964 berühmt, folgen auf www.diesel.com jetzt 100 im Diesel-Style gekleidete Hipster ihren Schritten. Klickt man auf ihre Klamotten, gelangt man direkt in den Online-Shop, klickt man auf ihren Kopf und auf den „Stupid“-Pfeil, erfährt man, dass Tänzer Denny einen schwarzen Gurt in Karate hat, Becky auch schon mal mit Lady Gaga verwechselt wird, Anjelika Portugiesisch, Russisch, Englisch und Griechisch spricht und Josep den Song „A Hundred Lovers“ für Diesel performed. 

Im Stil der Streetstyle-Blogs werden die Outfits jenseits des Tanz-Videos kombiniert und in „the usual plain way“, wie Diesel es nennt, gezeigt. Der Schwerpunkt aber liegt auf der Interaktivität. Je häufiger ein Produkt angeklickt wird, desto präsenter wird es auf der Website. Lieblingstücke können „geshared“ werden und zudem kann man auch über seinen Facebook-, Google- oder Twitter-Account auf die Seite einsteigen.

Vor allem diese multimediale Verknüpfung ist interessant – der Rest der Gestaltung weit weniger. Ist die Optik ein Stückwerk bereits vorhandener Stile, kann man sich auch fragen, wie originell Aussagen wie „Sex sells“ oder „Be stupid“ heute noch sind, selbst wenn sie ironisch gebrochen werden. 

Für „A Hundred Lovers“ arbeitete das Diesel Creative Team mit der New Yorker Agentur Anomaly zusammen, die Umsetzung entstand inhouse.


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