Design Play

Ein Smiley ziert den halb durchsichtigen Kunststoffumschlag dieses Buches – wirklich zaubert es wohl jedem, der es durchblättert, immer wieder ein Lächeln ins Gesicht.



Ein Smiley ziert den halb durchsichtigen Kunststoffumschlag dieses Buches – wirklich zaubert es wohl jedem, der es durchblättert, immer wieder ein Lächeln ins Gesicht.

Die äußerst unterhaltsame Publikation zeigt Projekte als aller Welt, die mit spielerischen Effekten, Tricks und Illusionen arbeiten. Das reicht von großen Installationen wie denen von Igor Eskinja, der mit auf Wänden gemalten Ordnern und herumstehenden Papierkörben ganze Räume in einen Computerdesktop verwandelt, bis zu Details wie dem Lesebändchen, das zum Schwanz des auf einem Buchcover abgebildeten Hundes wird.
Festzuhalten bleibt eine Erkenntnis, die uns „Design Play” beschert: Die witzigsten, charmantesten und verblüffendsten Effekte erzielt man mit den einfachsten Ideen. Der Verlag von Victor Cheung aus Hongkong, der die Publikation zusammenstellte, ist übrigens mit drei eigenen Projekten vertreten: transparenten Schubern, die die Typo oder die Bilder auf dem Buchcover darunter auf raffinierte Weise variieren, wenn man sie bewegt. Kein Wunder, dass ungewöhnliche Cover ein Markenzeichen des Verlags sind. In China sitzt man ja an der Quelle, was aufwendige produktionstechnische Spielereien angeht …

viction:ary: Design Play. Hongkong (viction:workshop ltd.) 2009, 240 Seiten. 39,90 Euro. ISBN 978-988-17327-3-6

Eine typische Wohnungseinrichtung ihrer Heimatstadt Quebec malte die Designagentur Rita auf Sperrholz nach

Die auffälligen Nipple Badges, die Britin Pia Knight entwarf, richteten die mediale Aufmerksamkeit aufs Thema Brustkrebs


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