Das rechnet sich!

Ungeliebt, aber notwendig: Selbstständige Gestalter müssen sich um Buchhaltung, Steuern und Versicherungen kümmern. Gut, dass es Tools gibt, die einem Arbeit abnehmen.



Trotz aller digitalen Tools muss man Rechnungen immer noch im Original sammeln. Bei mir landen die alle in einer Box. Ich arbeite mit dem Buchhaltungsprogramm Debitoor, das ich empfehlen kann: Man hat einen tollen Überblick, es ist bedienerfreundlich, und man kann seine Umsatzsteuererklärung ganz einfach ans Finanzamt schicken. Mein Steuerberater hat auch Zugriff auf die Software. Versichert bin ich über die KSK, weitere Versicherungen habe ich bis jetzt nicht. Aber ich beschäftige mich gerade mit dem Thema.

Katharina Bourjau, 27, Illustration und Grafikdesign, Stuttgart

 

Ich kenne jemanden, der eine Nacht in Beugehaft verbrachte, weil er sich weigerte, seine Steuererklärung einzureichen. Mit Gefängniskleidung und allem Drum und Dran. Keine schöne Erfahrung. Abgeben musste er sie dann trotzdem sowie Mahn-und Strafgebühren in Höhe des Preises eines Kleinwagens bezahlen. Für Selbstständige ist das Sichkümmern um Buchhaltung, Steuern und Versicherungen Pflicht. Wer dazu überhaupt keine Lust hat, sollte sich eine Festanstellung suchen.
Für alle Belange gibt es cloudbasierten Tools, die einen unterstützen. Zum Beispiel Billomat, Debitoor, FastBill, lexoffice, meintagwerk, Papierkram oder Zeitgold. Welches von ihnen am besten zu den eigenen Anforderungen passt, lässt sich mit den kostenlosen Testversionen herausfinden. Von alleine erledigt sich die Buchhaltung zwar auch mithilfe dieser Programme nicht, aber sie ist deutlich einfacher zu handeln und sehr viel übersichtlicher als mit selbst gebastelten Word-und Excel-Tabellen.

In PAGE 07.2018 finden Sie nicht nur Kurzvorstellungen der sieben Buchhaltungstools, sondern auch jede Menge Tipps zu Steuern, Versicherungen und der Künstlersozialkasse. Vier Kreative erzählen zudem, wie sie ihre Buchhaltung erledigen und wo sie versichert sind.

 


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