Antje Dohmann

PAGE Redakteurin/Freelance

Als PAGE-Typofrau hat Antje Dohmann den Bleisatz zwar nicht mehr miterlebt, wohl aber Zeiten, in denen große Schriftfamilien noch richtig viel Geld kosteten. Die Demokratisierung der gestalterischen Mittel in den 1990ern, in der das Web zur Font-Goldgrube wurde und die Ära von Neville Brody und David Carson hat sie ebenso journalistisch begleitet, wie das Aufkommen von Web- und App-Fonts und deren Bedeutung für die visuelle Gestaltung digitaler Medien.

Als Gegenpol zur heutigen Immaterialität der Typografie ist sie ein großer Fan schöner Papiere und Druckveredelungen. Ein elegantes Letterpress-Alphabet, tief in ein weiches Papier hineingedruckt, macht sie ebenso glücklich wie die heutigen Bestrebungen vieler Papierhersteller zu mehr Nachhaltigkeit und Umweltschutz – die sie allerdings auch gerne kritisch hinterfragt.

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Römisch-französischer Schriftmix

Empirica heißt die jüngste Schrift von Tobias Frere-Jones und Nina Stössinger. mehr

Grüße aus Ostberlin

Typedesigner Viktor Nübel erweiterte seine Schrift Babetta. mehr

Quadrat, Kreis, Dreieck

Bei der Berliner Foundry HvD Fonts erscheint jetzt die Serifenlose Graphit. mehr

Perfekte Typografie für Print und Online

Stolperfallen im Umgang mit Schrift gibt es jede Menge. Wir zeigen Ihnen, wie der typografische Auftritt in Print und Web garantiert gelingt. mehr

50 Freefonts für Jedermann

Der Blog Medium stellt 50 kostenlose Schriften vor – von der geometrischen Serifenlosen bis zur Brushscript. mehr

Spannende Versuche mit Variable Fonts

Als Bachelorarbeit realisierte der Designer Philip Walch diverse kreative Experimente mit Variable Fonts. Diese mündeten schließlich in die Gestaltung des Buchs »Very Able Fonts«. mehr

Displayfont Bourget – auf den Spuren der 20er Jahre

Inspiriert von der Typografie des Art Déco der 1920er und 1930er Jahre gestaltete Julien Fincker den Displayfont Bourget in zwei Schnitten. mehr

Typografische Kochbücher

Ab den 50er Jahren entstanden bei der 1928 gegründeten Peter Pauper Press in Mount Vernon, New York eine ganze Reihe wunderschöner Kochbücher. mehr

Freefont des Monats: Kung Font

Kung-Fu-»Kung Font« – 26 Versalbuchstaben und zehn Zahlen bietet die Brushscript von Free Goodies For Designers. mehr

Wo, wann und warum kaufen: Kreative Schriften

Zum dritten Mal führten die Designerin Mary Catherine Pflug, Fontspezialistin bei MyFonts, und Monotype die Studie »Font Purchasing Habits Survey« zu den Kaufgewohnheiten von Kreativen in punkto Schriften durch. mehr

Brandon Grotesque als Condensed

Mit der Condensed erweitert Hannes von Döhren das typografische Spektrum der Brandon-Familie. mehr

Edles für die Wand

Wer seine Hausnummer nicht im Baumarkt kaufen will, wird vielleicht bei Habo aus Schweden fündig.  mehr

Welches Papier für welche Veredelung?

Um ein Papier einsetzen zu können, das ästhetischen und technischen Ansprüchen genügt, muss man wissen, welche Veredelungen, Druckverfahren und Bindungen zu welcher Sorte passen. mehr

Serifen im Dreierpack

Jason Smith, Gründer der Londoner Foundry Fontsmith, ist der ewig gleichen geometrischen Serifenlosen im Web überdrüssig – und bringt jetzt gleich drei neue Antiquaschriften auf den Markt. mehr

Scriptfont Mikkel 

Im Angebot der Foundry TypeMates findet sich jetzt erstmals auch ein Scriptfont. mehr

Vielfältig verpackt

Geschenkpapierbogen ohne Kitschgefahr bietet die Agentur vierviertel aus Köln. mehr

Welches Papier nehme ich?

Ob Geschäftsbericht oder Packaging – das gewählte Papier sollte nicht nur zum Inhalt passen, es muss auch mit dem Druckverfahren und den vorgesehenen Veredelungen harmonieren. mehr

Kalligrafie ist ein Kinderspiel

Was haben Alphabete antiker Schriften und modernes Lettering miteinander zu tun? Welche Arbeitsschritte und Materialien eignen sich am besten? All das und noch viel mehr verrät Claudia Dzengel in ihrem neuen Buch. mehr