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Cows Menu: Kultregisseur Michel Gondry für Burger King

Mit Zitronengras reduziert Burger King den Methan-Ausstoß seiner Rinder. Kultregisseur Michel Gondry setzt die klimafreundliche Botschaft mit pupsenden Kühen und Countrystar Mason Ramsey um.

Das Treibhausgas Methan, das Rinder ausstoßen, hat einen nicht unbeträchtlichen Anteil am Klimawandel. Es ist nicht nur 25 Mal so toxisch wie Kohlenmonoxid, sondern steigt mit dem immer höherem Fleischkonsum stetig.

Dank eines neuen »Cows Menu«, das Zitronengras enthält, hat Burger King den Methan-Ausstoß seiner Rinder um 33% gesenkt und arbeitet an weiteren Verbesserungen.

Um diese Botschaft rund um Blähungen und Kühepupserei unter die Leute zu bringen, engagierte die New Yorker Agentur We Believers den französischen Regisseur Michel Gondry, der legendäre Musikvideos für The White Stripes, Daft Punkt oder Björk drehte und mit »Vergiss mein nicht!« den wohl schönsten Film über Liebe und Liebeskummer.

Herrlich surrealer Spot

Eigensinnig und verspielt ist auch sein Burger-King-Spot. In der Hauptrolle: Mason Ramsay, elfjähriger Countrystar, der durch seine Jodelei in einem Walmart berühmt wurde.

Im weißen Western-Outfit entsteigt er dem After einer Kuh, singt von Treibhausgasen und Erderwärmung, zieht sich eine Diamantenbesetzte Gasmaske auf, balanciert auf schmelzenden Eisbergen, um schließlich auf dem Jahrmarkt des niedrigem Co2-Ausstoßes anzukommen, auf dem Kuhkarussells und eine Whopper-Achterbahn kreisen.

Flankiert von Holzkühen und Wattewolken, Squaredance und Zitronengrastöpfen, die auf Cowboyhüten balanciert werden, verwebt Michel Gondry Fakten mit Humor.

So schräg war eine Klimaschutz-Botschaft selten – und ist vielleicht umso nachhaltiger:

 

 

 

 

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Lieber das Zitronengras in insektenburger investieren. zukunft. minced meat muss echt nicht aus großfleisch gewonnen weden.

  2. Das verschafft nun deren Kunden auch noch ein gutes Gewissen, mit dem sie womöglich noch einen Burger mehr essen, weil es ja so gut fürs Klima ist. Unter dem Strich kommt es dann womöglich zu keiner Treibhausgaseinsparung.
    Diese schauderhafte industrielle Tierverwertung so lustig zu besingen, finde ich einfach nur schockierend. Ein Video mit dem “Countrystar”, wie er singend durch einen Schlachthof läuft wäre die adäquate Antwort darauf.

  3. Ich bin enttäuscht. Thema verfehlt. Mich erinnert die Aufmachung des Videos an die Durchhalteparolen zum Ende des zweiten Weltkrieges. Die Kulissen sind wegen des kriegsbedingten Materialmangels dürftig aus Pappe entstanden. Weil die Werbebotschaft so dünn ist, müssen Kinder diese Idee emotionalisieren und durch einen Song rüberbringen. Ach ja Kinder, sie sind unsere Zukunft, ihnen liegt die Welt mehr am Herzen als der älteren Generation. Ganz witzig finde ich die “neue Mode” mit strassbesetzten Gasmasken. Soll das Auge des Betrachters schon wieder an eine neue Kleiderordnung gewöhnt werden? Dies ist die nächste Eskalationsstufe, die uns demnächst bevorstehen wird. Gates sagte ja bereits im Video mit Melinda, wenn wir nicht den Virus ernst nehmen, schickt er uns eine Dritte Welle mit einem Virus, dem sicher mehr Beachtung geschenkt werden muss. Ob dann die neue Gasmaskenmode uns helfen wird? Die einzig richtige Lösung muss lauten: “Werdet Vegetarier, achtet auf Euer Essen! Dadurch können viele, viele Methanquellen (Rinder) eingespart werden! Schmeißt Burger King aus unsere Galaxie!

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