Chez Cliché: Zu Gast bei Freunden

Airbnb, Couchsurfing und Designhotels waren gestern! Mit Chez Cliché wohnt man in perfekt eingerichteten Apartments und bekommt Insider-Tipps zur Stadt und ein persönliches Netzwerk direkt dazu.



Bild Chez Cliche

 

Das Wiener Unternehmen Chez Cliché will das Reisen und die Hotelbranche revolutionieren. »Chez Cliché setzt dort an, wo einige Design- und Appart-Hotels, aber auch Anbieter von Privatwohnungen an ihre jeweiligen Grenzen stoßen. Fernab eines anonymisierenden Hotels auf der einen, oder oftmals enttäuschend ausgestatteter Wohnungen auf der anderen Seite, bietet Chez Cliché das tatsächlich gemütliche Wohnerlebnis in perfekt inszenierten Lebensräumen«, schreiben die Macher auf ihrer Webseite.

Wie das aussieht? Chez Cliché hat acht verschiedene Apartments in Wien im Angebot – jedes perfekt eingerichtet, mit allem, was das Besucherherz sich wünschen könnte, und jedes in idealer Lage, um die Stadt zu erkunden. Wer eines dieser Apartments bucht, soll den Eindruck erhalten, er wäre vorübergehend in die Wohnung eines guten Freundes gezogen. Jede der acht Wohnungen trägt den Namen eines fiktiven Charakters und auf der Webseite von Chez Cliché finden sich nicht nur Informationen zu den Personen, sondern direkt auch ihre – jeweils zum Typ passenden – Insider-Tipps für Wien.

»Bella« zum Beispiel hat in ihrer Wohnung alle möglichen Souvenirs ihrer Weltreisen gesammelt und kennt sich bestens damit aus, wo sich in Wien georgisch essen lässt, Filme in Originalversion gezeigt werden oder wo es die beste authentisch-italienische Pasta gibt. »Beat« dagegen ist Musik-Fan und Vinylliebhaber – was sich deutlich in seiner Wohnung zeigt – und er verrät nicht nur, wo man ein Café wie aus den 70ern findet, sondern natürlich auch, wo man in Wien am besten auf Schallplattenjagd geht. Manche der Charaktere hatte das Team von Chez Cliché von Anfang an im Kopf – zum Beispiel »Beat«, da alle selbst Vinyl-Sammler sind – andere Persönlichkeiten entstanden mit den entsprechenden Wohnungen.

Bild Chez Cliche

Bild: Das Profil von »Sophie« und ihre Tipps für den Wien-Besuch

Auf der Chez Cliché Webseite werden all diese Persönlichkeiten und Apartments mit stimmungsvollen Fotografien vorgestellt. »Die Fotos stammen von Alexander Haiden, mit dem wir schon viel produziert haben«, sagt Gerald Tomez, der für Brand Management & Development bei Chez Cliché zuständig ist. »Er hat sich in den letzten Jahren auf Architektur, Interieur und Natur spezialisiert und hatte gerade einen Hotel-Bildband fertig gestellt – uns gefielen seine Technik und sein Stil sehr.«

Die Webseite selbst entstand inhouse im kleinen Team von Chez Cliché. Das Layout entwarf der Grafikdesigner Constantin Peyfuss. »Wir wollten eine klare Bildsprache und übersichtliche Seite«, erläutert Gerald Tomez, »Sie sollte sich von ‘herkömmlichen’ Hotelseiten deutlich unterscheiden und mehr einem Portfolio gleichen. Neben den Apartments mussten die fiktiven ‘Bewohner’ vorgestellt werden, die wiederum ihre Tipps zur Umgebung abgeben.«

Die Navigation funktioniert einfach und übersichtlich – die Fotografien dominieren optisch und machen Lust, Menüpunkte wie »Hard facts« oder »Personality« zu den verschiedenen Apartments anzuklicken. »Es war uns wichtig, dass sich der Besucher nicht im Content verliert«, sagt Gerald Tomez, »deshalb fiel das Layout der Webseite eher klassisch aus.«

Bislang kann man sich online nur über das Angebot informieren, doch schon diesen Monat soll es die Möglichkeit geben, direkt über die Seite zu buchen. Im Sommer folgen drei neue Sprachen: Spanisch, Japanisch und Russisch. Schritt für Schritt soll das Portal dann zu einer Art virtuellem »Schlüssel zur Stadt« werden.

Wir sind gespannt und planen jetzt bald einen Besuch in Wien.

 

 


 

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