Auch so kann eine Kampagne für ein Hospiz aussehen!
Von der Freiheit und dem Sterben: Die Nikels Creative & Consultancy Agency ist in die nächste Runde ihrer preisgekrönten Kampagne »Ich darf alles« für das CS Hospiz Wien gegangen, die zeigt, wie man auch auf das Sterben schauen kann.

Bereits letztes Jahr brach die Nikels Creative & Consultancy Agency mit Konventionen. Im trüben Herbst leuchteten in Wien plötzlich Plakate, die einen anderen Blick auf das Sterben warfen.
Für das CS Hospiz Wien entstand die preisgekrönte Kampagne »Ich darf alles«, die jetzt in eine Runde geht. Und sich dabei erneut ganz auf das konzentriert, was auch kurz vor dem Tod möglich ist. Und das sogar mit einer Freiheit, die es sonst nicht immer gibt.
Ob das Rauchen, Gott und die Welt verfluchen oder hemmungslos tanzen ist.
Statt um Krankheit und Einschränkungen geht es um Möglichkeiten – und das mit einer Energie, die sonst in Bezug auf das Sterben nicht in den Vordergrund gestellt wird.

Kurz vor dem Tod
Lange schon wird ein neuer Blick auf den Tod selbst geworfen, versucht, ihn mehr ins Leben und das Bewusstsein zu holen.
Es gibt immer mehr Beerdigungsinstitute wie das ahorn in Berlin, die eine neue Trauerkultur etablieren und das auch in einem neuen Design.
Das Sterben selbst hingegen steht bis heute selten im Mittelpunkt. Und erst recht nicht auf diese Weise und als Feier des Lebens, auch kurz vor dem Tod, wie es von Nikels heißt.

Keine falsche Zurückhaltung
»Wir wollen Mut machen. Mut, das Leben bis zuletzt nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten«, sagt Nikels-Geschäftsführer Christoph Schlossnikel. »Und Mut, auch in der Kommunikation über das Lebensende Grenzen zu verschieben. Schließlich ist das Leben zu jedem Zeitpunkt viel zu kurz für falsche Zurückhaltung.«
Die Fotografien stammen von Timea Szent-Ivanyi (*2005), die bereits mit 19 Jahren ihre erste Ausstellung im Kunstraum der Caritas Socialis (CS) in Wien hatte und sich darin mit Demenz beschäftigte.

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